Insolvenz Übernahme der Bäckerei Lang

Von hah 

Für die insolvente Bäckereikette Lang hat ein Investor mit Sitz in München ein Angebot gemacht. Die Gläubiger haben das am Montagabend angenommen. Die Zahl der Mitarbeiter und Filialen wird deutlich reduziert.

Ein großer Teil der Filialen soll erhalten bleiben. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Ein großer Teil der Filialen soll erhalten bleiben. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Eine Gruppe von Investoren unter Führung des Münchener Investors Quantum Capital Partners hat dem Insolvenzverwalter der Bäckereikette Lang ein Angebot zur Übernahme der Unternehmen vorgelegt. Am Montag haben die Gläubiger das Angebot angenommen. Der Plan des Insolvenzverwalters Wolfgang Bilgery sieht vor, dass der Bäckereibetrieb am Standort ­Freiberg (Kreis Ludwigsburg) sowie der überwiegende Teil des Filialnetzes erhalten bleiben sollen. Das Sanierungskonzept wird nach Angaben des Sprechers des Insolvenzverwalters bis Ende ­Juli abgeschlossen sein. Demnach wird die Bäckerei-Gruppe noch 118 Filialen und knapp 400 Mitarbeiter haben. Zu ­Beginn der Insolvenz waren es rund 550 Mitarbeiter in 165 ­Filialen in Baden-Württemberg und ­Bayern.

Der Insolvenzplan sieht weiter vor, dass die Max Lang Bäckerei-Konditorei GmbH & Co. KG sowie die Bäckerschmiede GmbH rechtlich zu einer Gesellschaft zusammengeführt werden. Diese soll den Betrieb unter dem Namen Bäckerei Lang weiterführen. Der Investor ist „eine in München ansässige internationale Unternehmensholding, die sich auf den Erwerb von Unternehmen in herausfordernden ­Situationen, insbesondere der Restrukturierung mittelständischer Unternehmen, spezialisiert hat“, erklärt der Pressesprecher des Insolvenzverwalters weiter.