Internationaler Frauentag Jede Menge Frauenpower im Rems-Murr-Kreis

Ein Schild beim Demozug durch die Innenstadt Stuttgarts am Frauentag 2025 Foto: Lichtgut/Archiv

Vom kulinarischen Stadtrundgang über Kino, Lesungen und Vorträge bis zur rechtlichen Beratung reicht das Angebot anlässlich des internationalen Frauentags in Waiblingen und Fellbach.

Der internationale Frauentag steht vor der Tür. Zu diesem Anlass gibt es Lesungen, Vorträge und andere Events. Hier eine Auswahl der Veranstaltungen in Waiblingen und Fellbach (Rems-Murr-Kreis).

 

Die Autorin Hannah Häffner lebt in Kernen und ist am 6. März von 19 Uhr an in der Stadtbücherei Waiblingen, Kurze Straße 24, zu Gast. Dort liest sie aus ihrem Buch „Die Riesinnen“, das in einem Dorf im Schwarzwald spielt und von drei Frauen erzählt, die anders sind als alle anderen. Karten können reserviert werden (07151/50011777 oder E-Mail an: stadtbuecherei@waiblingen.de). Der Eintritt kostet fünf Euro.

Eine Woche später ist Judith Reusch bei einer Lesung am Freitag, 13. März, von 19 Uhr an in der Stadtbücherei Waiblingen zu Gast. Die Waiblinger Autorin liest aus ihrem Buch „Gretas Männer“, das die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer Frau von den 1950er Jahren bis heute erzählt. Karten können reserviert werden (07151/50011777 oder E-Mail an: stadtbuecherei@waiblingen.de). Der Eintritt kostet fünf Euro.

Frauenpower und Festvortrag

Von den Beginen bis heute spannt die Kunsthistorikerin Ulla Groha am Dienstag, 10. März, einen Bogen. Sie spricht von 17 Uhr an im Stadtmuseum Fellbach in der Hinteren Straße 26 über „Fellbacher Frauen – gestern und heute“. Der Eintritt kostet acht Euro.

Die Historikerin Karin de la Roi-Frey stellt bei ihrem Vortrag am Dienstag, 17. März, im Waiblinger Forum Mitte, Blumenstraße 11, Pionierinnen aus ganz unterschiedlichen Bereichen vor – Frauen im Weltall, als Ärztinnen, Pflanzenjägerinnen und Weltreisende. Der Eintritt ist frei.

Die Historikerin Hedwig Richter hält einen Festvortrag über Frauen in Fellbach. Foto: privat

Hedwig Richter lehrt an der Universität der Bundeswehr München und kommt zu einem Festvortrag über die Rolle der Frauen in der Demokratiegeschichte ins Fellbacher Rathaus. Termin ist der 12. März ab 18 Uhr. Die Historikerin zeigt auf, wie Frauen zur politischen Transformation in Deutschland beigetragen haben und beitragen. Beleuchtet werden die zentralen politischen Umbruchphasen Deutschlands – von 1848 über 1918 bis 1989. Der Eintritt ist frei.

Kulinarischer Stadtspaziergang und Kino

Die Filmemacherin Sigrid Klausmann ist am 7. März im Kino Orfeo in Fellbach, Butterstraße 1, zu Gast. Dort stellt sie von 16.45 Uhr an ihren Dokumentarfilm „Girls don’t cry“ vor. Darin erzählen Mädchen aus sechs Ländern von ihrer Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und ihrem Wunsch, sich zu verlieben ohne Bevormundung. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Filmgespräch mit Sigrid Klausmann.

In der Glockenkelter in Stetten ist am Sonntag, 8. März, ab 16 Uhr der Film: „Milch ins Feuer“ zu sehen. Die Regisseurin Justine Bauer ist vor Ort. Sie hat den Film mit Amateurdarstellern gedreht, im Mittelpunkt steht ein Milchbauernhof in Hohenlohe.

Am Frauentag, 8. März, bietet eine Stadtführerin von 16 bis 18.30 Uhr einen Spaziergang durch die schöne Waiblinger Altstadt – exklusiv für Frauen. Die Tour endet mit einer gemeinsamen Einkehr im „Wirtshaus am Alten Postplatz“. Tickets gibt es bei der Touristinformation Waiblingen, Scheuerngasse 4, oder online unter www.waiblingen.de/erlebnisse/stadtfuehrungen. Die Kosten liegen bei 27 Euro.

Beratung und Hilfetelefon für Frauen

Für Frauen, die über eine Trennung oder Scheidung nachdenken, bietet die Familienbildungsstätte (FBS) Waiblingen am Alten Postplatz 17 am Montag, 23. März, eine unverbindliche Beratung an. Zwischen 9.30 und 11.30 Uhr gibt eine Fachanwältin für Familienrecht Informationen zu finanziellen Folgen, Sorgerecht und anderen Themen. Pro Gespräch ist etwa eine halbe Stunde eingeplant, die Kosten liegen bei 31 Euro. Anmeldung unter 07151/982248920 oder www.fbs-waiblingen.de.

An jedem Tag des Jahres rund um die Uhr erreichbar ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Qualifizierte Beraterinnen unterstützen in 18 Sprachen sowie in leichter Sprache Frauen, die von Gewalt betroffen sind und vermitteln bei Bedarf Unterstützung in der Nähe. Das Angebot können auch Familienangehörige, der Bekannten- und Freundeskreis oder die Nachbarschaft nutzen, wenn etwa der Verdacht besteht, dass einer Frau vom Partner Gewalt angetan wird. Die Telefonnummer lautet 116 016, die Beratung ist kostenlos.

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