InterviewInterview mit Fredi Bobic Mira Dreher und Laura Berger

Von Mira Dreher,  

Fragensteller: Mira Dreher ist plötzlich ziemlich allein dagestanden – vor Fredi Bobic. Die Neuntklässlerin der Schorndorfer Gottlieb-Daimler-Realschule wollte zusammen mit der ebenfalls 15 Jahre alten Laura Berger aus Schmiden den Manager des VfB Stuttgart interviewen. Doch Laura Berger musste passen. „Eine halbe Grippe“, so lautete Lauras Eigendiagnose, die in Sachen VfB allein schon deshalb als Expertin gilt, weil sie der Familie Khedira früher die Zeitung gebracht hat. Mira Dreher wiederum hält sich in Sachen Fußball durch ihren neunjährigen Bruder Simon auf dem Laufenden, der beim TSV Schornbach im Tor steht. Ihre nächste größere Begegnung der sportlichen Art hat Mira am 10. August: als Besucherin des Länderspiels Deutschland–Brasilien.

Antwortgeber: Normalerweise ist Fredi Bobic bei einem Interview derjenige, der zur Eile mahnt. „Letzte Frage, ich habe gleich noch einen Termin“, heißt es dann. Ganz anders stellte sich die Situation beim Gespräch mit der Schülerreporterin Mira Dreher dar. Während Bobic in bester Plauderlaune war und laut über seine Schulzeit sinnierte, unterbrach ihn die Interviewerin: „Ich fang jetzt mal mit meiner ersten Frage an.“ Diese zielgerichtete Gesprächstechnik imponierte auch Fredi Bobic, dem dieses Interview sichtlich großen Spaß bereitete. Gerne hätte der Vater zweier Töchter, die elf und vierzehn Jahre alt sind, noch länger mit Mia Dreher geplaudert. Doch die Nachwuchsjournalistin hatte es eilig, schließlich musste das Interview auch noch getippt werden.

Das Interview entstand im Rahmen der StZ-Aktion "Zeitung in der Schule".