Interview mit Hansi Müller Die Gemeinschaftsschule ist ein heißes Thema

Wie sehen Sie in dem Zusammenhang die Schulfrage in Korb? Wie viel sollte man in die Gemeinschaftsschule investieren, die ja auch ein Ort ist, an dem Werte vermittelt werden?
Das ist ein heißes Thema und eine sehr wichtige Sache. Aber ohne nähere Details zu kennen, lehne ich mich nicht aus dem Fenster und rede schlau daher. Da ist es mir schon wichtig, dass ich nähere Informationen habe, um zu wissen, was macht Sinn. Da kann man sagen, wir investieren ein paar Millionen in etwas Bestehendes. Oder man nimmt noch ein paar Euro mehr in die Hand für etwas Neues. Das ist immer schwierig. Das wird sicher ein Thema sein, das uns – sollte ich im Gemeinderat sitzen – beschäftigen wird.
Das Dasein als Gemeinderat bringt einiges an Zeitaufwand mit sich. Welche Freizeitaktivitäten würden darunter leiden, wenn sich Hansi Müller durch Haushaltsentwürfe, Bauanträge oder Klimaschutzgutachten durcharbeiten müsste?
Ich habe ja das Büro daheim. Und um mich um die Familie zu kümmern, habe ich es abgelehnt, stärker im operativen Geschäft des VfB involviert zu sein. Wenn solche Bauanträge durchzuarbeiten sind, dann kann es sein, dass Sandro darunter leidet, weil ich nicht mit ihm Rennbahn spielen oder Lego bauen kann. Aber ich denke, das ist alles überschaubar. Grundsätzlich ist wichtig, dass ich mich beruflich nicht fest an etwas binde, das enormen Zeitaufwand erfordert. Nur dann bleibt der nötige Spielraum. Da hat auch meine Frau Verständnis.
Gibt es andere sportliche Dinge außer den Kicks der Traditions-Elf und dem Montagsfußballtermin?
Ich bin kein Jogger, weil das mit meinem Knie nicht geht nach drei Operationen. Ich sitze eher mal auf dem Fahrrad. Eine ganz große Leidenschaft, die ich mir zu meinem 55. Geburtstag erfüllt habe, ist meine rote Vespa. Das hat nicht viel mit Fitness zu tun, aber wenn ich dann so eine kleine Spritztour durch die Gegend mache, das ist das Größte, das ist Lebensqualität.




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