Interview mit Slam-Poet Torsten Sträter „Sushi? Finde ich pervers!“

Torsten Sträter gesteht, dass ein Haustier bei ihm verhungern würde. Foto: Promo
Torsten Sträter gesteht, dass ein Haustier bei ihm verhungern würde. Foto: Promo

Vor seinem Auftritt im Stuttgarter Theaterhaus muss sich der Kabarettist und Slam-Poet Torsten Sträter im StZ-Entweder-Oder-Interview entscheiden: Filterkaffee oder Latte? Hund oder Katz? Helene Fischer oder Nena?

Leben: Simone Höhn (sdr)
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Stuttgart – - Torsten Sträter war Herrenschneider, Spediteur und hat bei H&M Kleider zurück auf die Bügel gehängt, bevor er ins Slam-Poetry-Fach gewechselt ist. Er schreibt und liest neben Horror- und Kurzgeschichten allerlei Witziges und Skurriles aus dem Alltag im Allgemeinen und aus seiner Heimat, dem Ruhrgebiet, im Besonderen. Am kommenden Mittwoch tritt er mit seinem neuen Programm im Stuttgarter Theaterhaus auf. Vorab hat Sträter mit der StZ telefoniert. Im Entweder-oder-Interview muss er sich entscheiden.
Herr Sträter, Frühaufsteher oder Langschläfer?
Langschläfer. Kompromisslos.
Filterkaffee oder Latte Macchiato?
Filterkaffee. Gerade trinke ich einen Milchkaffee, also Filterkaffee mit etwas aufgeschäumter Milch. Ich mag diese ganzen Modegetränke nicht so gern, das ist mir zu viel Milch. Das grenzt schon an Süßspeise, und das sollte man in der Form nicht zu sich nehmen.
Pasta oder Sushi?
Pasta. Ich komm mit rohem Fisch nicht klar, tut mir leid. Da kann man mir Sushi so schönreden, wie man will, für mich ist das eine Perversion. Toter, roher Fisch und dann noch Algen drum herum gewickelt, das ist nicht meine Baustelle. Es ist natürlich wahnsinnig gesund, also wer es gern isst: meine Hochachtung!
Einsamer Wolf oder Herdentier?
Eher einsamer Wolf. Das Herdentier ist mir verloren gegangen über die Jahre.
Berge oder Meer?
Meer. Berge, das Wort klingt schon anstrengend. Ich bin eher der Typ mit Kopfhörern im Ohr auf der Strandmatte. Ich sehe auch braun ganz gut aus. Ich mag das Geräusch, ich mag das Meer. Ich hab noch nie außerhalb Europas am Strand gelegen, eher ganz klassisch auf Menorca, an der Costa Blanca, in Italien.
Hamburg oder München?
Hamburg, Hamburg, Hamburg. Erstmal näher dran und mir auch menschlich näher. Ich habe nichts gegen München, aber es ist schon sehr weit weg und riesig.
Restaurant oder Bar?
Bar. Ins Restaurant gehe ich, wenn ich Hunger habe, sonst halte ich mich da nicht auf.
Kölsch oder Weizen?
Kölsch. Weizen, boah, nee.
Carolin Kebekus oder Anke Engelke?
Carolin Kebekus.
Joko oder Klaas?
Hm, ja. Na gut, Klaas. Wenn die beiden sich in ihrer Sendung weltweit herausfordern, sich gegenseitig aus dem Flugzeug stoßen, hab ich viel Spaß dran. Aber die Wortgefechte, die sie sich untereinander liefern, sind humoristisch nicht immer so schön unterfüttert. Das würde ich anders schreiben. (lacht)




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