Isolierzentrum in Althütte Corona-Station nimmt erste Frauen und Kinder auf

In einem ehemaligen Freizeitzentrum in Althütte werden Flüchtlinge aufgenommen, die positiv auf Sars-Cov-2 getestet wurden. Foto: dpa/Sven Kohls
In einem ehemaligen Freizeitzentrum in Althütte werden Flüchtlinge aufgenommen, die positiv auf Sars-Cov-2 getestet wurden. Foto: dpa/Sven Kohls

Eine isolierte Unterbringung von Flüchtlingen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist in den Erstaufnahmeeinrichtungen fast nicht möglich. In einem ehemaligen Freizeitzentrum in Althütte schon.

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Althütte - Die ersten mit dem Coronavirus infizierten Flüchtlinge aus Unterkünften in Baden-Württemberg sind am Samstag in Althütte für eine Quarantäne aufgenommen worden. Das teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Zunächst wurden zwei Mütter mit ihren Kindern aus der Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen nach Althütte gebracht. Aus der Einrichtung in Ellwangen (Ostalbkreis) wurden zwei Frauen und drei Kinder nach Althütte verlegt.

In der Unterkunft im ehemaligen Freizeitzentrum des Süddeutschen Gemeinschaftsverbandes in Althütte sollen Geflüchtete, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, vorübergehend untergebracht werden. Im Freizeitzentrum im Rems-Murr-Kreis finden zwischen 30 bis 60 Geflüchtete - Einzelpersonen und gegebenenfalls Familien - ohne Symptome oder mit milden Symptomen Platz.

Schwerer erkrankte Menschen werden vorrangig in den Krankenhäusern im Umfeld der jeweiligen LEA behandelt, beispielsweise in Freiburg, Sigmaringen oder Ellwangen. In Althütte sollen besonders Schutzbedürftige, etwa Frauen mit Kindern und kleinere Familien, untergebracht werden.

Um sicherzustellen, dass die Auflagen der häuslichen Quarantäne in der Einrichtung eingehalten werden, wird auf dem Gelände ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Solange die Flüchtlinge unter Quarantäne stehen, dürfen sie die Liegenschaft nicht verlassen. Die drei Unterkunftsgebäude wurden mit einem Zaun vom restlichen Gelände abgetrennt. Die Einrichtung solle für eine Entlastung in den vier Landeserstaufnahmeeinrichtungen sorgen, hieß es.

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