Die Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas hat zunächst gehalten. In der Nacht auf Donnerstag hat es offenbar keine Angriffe mehr auf israelische Städte und Ziele im Gazastreifen gegeben.

Tel Aviv/Ramallah - Die Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas hat zunächst gehalten. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv sagte am Donnerstag, seit Mitternacht habe es keine Raketenangriffe mehr auf israelische Städte gegeben. Auch Israels Luftwaffe habe keine Ziele im Gazastreifen angegriffen.

Am Mittwochabend seien noch nach offiziellem Beginn der Waffenruhe fünf Raketen auf Israel abgefeuert worden. Die Schulen im Umkreis von bis zu 40 Kilometern Entfernung vom Gazastreifen blieben am Donnerstag noch geschlossen. Die Armee rief die Bevölkerung dazu auf, weiterhin wachsam zu sein.

Festnahmewelle nach der Waffenruhe

Im Westjordanland hat Israel in der Nacht zum Donnerstag 55 mutmaßliche Mitglieder radikaler Palästinenserorganisationen festgenommen. Die Armee teilte mit, unter den Festgenommenen seien mehrere ranghohe Mitglieder von Terrorgruppen.

Hintergrund der Aktion seien „die jüngsten terroristischen und gewaltsamen Aktivitäten“ im Westjordanland. Während der israelischen Militäroperation im Gazastreifen war es im Westjordanland zu gewalttätigen Protesten gekommen, bei denen zwei Palästinenser getötet wurden.

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