Ist „Jediismus“ eine Religion? Star Wars-Fans müssen jetzt ganz stark sein

Von red/dpa 

Jetzt ist es hochoffiziell: Eine Kommission in London hat entschieden, dass das Jedi-Rittertum keine Religion ist. Ein Antrag des „Tempels des Ordens der Jedi“ auf Gemeinnützigkeit wurde damit abgelehnt.

Bei der Volkszählung im Jahr 2011 nannten in Großbritannien 177 000 Menschen „Jedi“ als ihre Religion. (Symbolfoto) Foto: AP
Bei der Volkszählung im Jahr 2011 nannten in Großbritannien 177 000 Menschen „Jedi“ als ihre Religion. (Symbolfoto) Foto: AP

London - Fans der Science-Fiction-Saga „Krieg der Sterne“ mögen jetzt enttäuscht sein: „Jediismus“, die Verehrung der Weltanschauung der Jedi-Ritter, ist keine Religion. Zu diesem Schluss kam die Wohlfahrtskommission der britischen Regierung.

Die für England und Wales zuständige Behörde wies einen Antrag des „Tempels des Ordens der Jedi“ auf die Erteilung des Status der Gemeinnützigkeit zurück. Der Jediismus fördere keinen moralischen oder ethischen Fortschritt, der dafür notwendig wäre, teilte die Kommission am Montag mit.

Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2011 nannten 177 000 Menschen im Vereinigten Königreich „Jedi“ als ihre Religion. 2001 hatten sich sogar noch 390 000 Briten als Anhänger der Macht bezeichnet.