Izmir Türkische Retter starten letzte Suche nach Erdbebenopfern

Die Verwüstung in Izmir ist groß (Archivbild). Foto: dpa/Uncredited
Die Verwüstung in Izmir ist groß (Archivbild). Foto: dpa/Uncredited

Am Dienstag wird eine Dreijährige aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses in Izmir gerettet, am Mittwoch unternehmen Suchtrupps letzte Rettungsversuche in der türkischen Stadt.

Ankara - Suchtrupps haben in der von einem Erdbeben verwüsteten türkischen Stadt Izmir letzte Rettungsversuche unternommen. Sie konzentrierten sich am Mittwoch auf die Trümmer zweier eingestürzter Häuser, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Zahl der Toten stieg auf 116. Noch am Dienstag war eine Dreijährige aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses gerettet worden - mehr als 90 Stunden nach der Erschütterung.

Das Beben hatte sein Zentrum im Ägäischen Meer, nordöstlich der griechischen Insel Samos, auf der es zwei Tote gab. Die Stärke des Bebens wurde mit 6,6 bis 7,0 angegeben.

Mehr als 100 Menschen lebend aus Trümmern geborgen

Es gab 1035 Verletzte. 137 davon wurden laut Katastrophenschutzbehörde noch in Krankenhäusern behandelt. Mehr als 100 Menschen sind lebend aus den Trümmern geholt worden. Präsident Recep Tayyip Erdogan rief die Retter auf, nicht aufzugeben, bis die letzte Person gefunden sei.




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