Jahresbilanz für 2025 „Wir wachsen stabil“ – VR-Bank Ludwigsburg hält Kurs
Auf ein stabiles Wachstum blickt die VR-Bank Ludwigsburg im Geschäftsjahr 2025. Die Genossenschaftsbank zahlt ihren Mitgliedern vier Prozent Dividende.
Auf ein stabiles Wachstum blickt die VR-Bank Ludwigsburg im Geschäftsjahr 2025. Die Genossenschaftsbank zahlt ihren Mitgliedern vier Prozent Dividende.
Die aktuelle Marvel-Ausstellung mit Superhelden wie Spiderman oder Hulk stand Pate für die Bilanzpressekonferenz der VR-Bank Ludwigsburg. Ein Fall von Selbstüberschätzung? „Nicht wir sind die Helden, sondern die ganze Region“, stellte der Vorstandsvorsitzende Timm Häberle klar, legte aber dennoch stabile Zahlen vor, die deutlich machten: Die Genossenschaftsbank hat trotz widriger Umstände ein positives Geschäftsjahr hinter sich. So zahlt sie ihren Mitgliedern wie im Vorjahr eine Dividende von vier Prozent aus.
Häberle, der sich besonders mit dem Teamgedanken der Fantastic Four aus dem gleichnamigen Comic anfreunden kann, hob das Vertrauen, das verantwortliche Handeln und langfristige Denken im Bankgeschäft hervor. Die Bilanzsumme der VR-Bank sei von 6 auf 6,2 Milliarden Euro ebenso gestiegen wie das Volumen der Kundenkredite, das sich von 4,2 auf 4,4 Milliarden Euro erhöhte. Auch die Kundeneinlagen wuchsen um 2,7 Prozent auf nun 8,1 Milliarden Euro.
Den Wohlstand im Kreis Ludwigsburg für die nächsten Generationen erhalten, dazu wolle die VR-Bank beitragen. Das bekräftigten auch die beiden anderen Vorstandsmitglieder Frank Kraatz und Heiko Herbst, die auf ein Plus von 62 Millionen Euro im Betriebsergebnis für 2025 blicken. Damit überschreitet die Bank den Wert von einem Prozent. „Wir haben so genügend Spielraum, um auf der einen Seite unser Eigenkapital weiter zu stärken und zugleich Investitionen und Innovationen zu tätigen, um unsere Verantwortung in der Region wahrnehmen zu können“, sagte Herbst.
Zufrieden ist die VR-Bank insbesondere mit dem Wohnbaugeschäft, das dank niedrigerer Kreditzinsen um fast 50 Prozent zulegte und mit einem Neugeschäft von 536 Millionen Euro der Bank einen echten Schub gab. Auch die gewerblichen Investitionen stiegen von 238 auf 297 Millionen Euro. „Diese Investitionen stehen für eine gezielte Förderung von Wohnraum, Arbeitsplätzen und unternehmerischer Zukunft“, sagte der Markt-Vorstand Frank Kraatz, der diese Entwicklungen mit dem Marvelheld Iron Man in Verbindung brachte: „Er entwickelt sich ständig weiter und lernt auch aus Fehlern.“
Das gesellschaftliche Engagement der VR-Bank im Kreis Ludwigsburg spiegelt sich in Spenden- und Sponsoringgeldern in Höhe von 608.000 Euro wider. Davon profitierten 427 Projekte einschließlich des Schulförderprogramms. „Wir unterstützen damit die Superhelden des Alltags“, sagte Kraatz mit Blick auf Kindergärten, Schulen, Kirchen, Vereine und soziale Einrichtungen.
Die VR-Bank beschäftigte im vergangenem Jahr 719 Mitarbeitende – das sind 23 mehr als im Vorjahr. Im Ausbildungsjahrgang bot die Bank 40 Plätze an, doppelt so viele wie in den Jahren 2023 und zuvor. Es seien 360 Bewerbungen eingegangen, berichteten die Vorstände, die den Abgang älterer Mitarbeiter in den Ruhestand kompensieren wollen. Der von den Azubis selbst gestaltete Account in den sozialen Medien habe inzwischen 16.000 Follower.
Aufrechterhalten will die Bank die Präsenz in der Fläche. Mit der für den 30. März vorgesehenen Eröffnung der neuen Filiale in der Stuttgarter Straße in Bietigheim-Bissingen steigt die Zahl auf 61. Die persönliche Beratung bleibe trotz aller Digitalisierung ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells. Der Vorstandsvorsitzende Timm Häberle sieht das im Marvel-Helden Ben Grimm von den Fantastic Four symbolisiert: „Er steht für Bodenständigkeit, Stärke und Verlässlichkeit.“