Jamie Leweling vom VfB Stuttgart Top-Statistik des VfB-Angreifers – Lewe-King, der Flankengott
15 Spiele der Vorrunde sind in der Fußball-Bundesliga gespielt, 14 davon hat Jamie Leweling bestritten – und liegt in einer Statistik ligaweit in Führung.
15 Spiele der Vorrunde sind in der Fußball-Bundesliga gespielt, 14 davon hat Jamie Leweling bestritten – und liegt in einer Statistik ligaweit in Führung.
Dass Jamie Leweling in dieser Saison unter besonderer Beobachtung steht, hat er sich im Grunde ja selbst zuzuschreiben. „Wir können den Europapokal gewinnen“, tönte er Ende Mai im Rahmen der Pokalsiegerfeier auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Seitdem wird er immer wieder auf seine kühne Ankündigung angesprochen. Und natürlich wird auch drauf geschaut, ob der Offensivmann des VfB Stuttgart entsprechend mitwirkt an der Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens.
Nun, in der recht kurzen Winterpause, ist klar: Jamie Leweling muss sich nichts vorwerfen lassen – sondern hat seine Ausrufezeichen gesetzt. Die deutlichsten: mit zwei Treffern beim 4:0-Auswärtssieg in der Europa League bei den Go Ahead Eagles und kürzlich mit seinem fulminanten Schuss ins Glück beim 4:0 bei Werder Bremen in der Bundesliga (VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Bei dem Schuss möchte man aufgrund der Urgewalt von Jamie Leweling nicht im Weg gestanden haben“). Drei Tore, die Eindruck gemacht haben – aber in einer anderen Statistik ist der 24-Jährige noch viel besser.
Man muss eher sagen: Er ist der Beste.
Auf der Homepage der Fußball-Bundesliga jedenfalls ist ein Artikel dieser Tage mit diesem Satz überschrieben: „Der Flankengott spielt beim VfB.“ Und gemeint ist tatsächlich Jamie Leweling. Der nämlich hat in den 14 Bundesligapartien, in denen er in dieser Saison eingesetzt worden ist, schon 52 Flanken geschlagen – und damit so viele wie kein anderer Spieler der Bundesliga.
Nun ist allein die Quantität nicht das Maß aller Dinge. Aber Jamie Leweling ist dabei auch noch so effektiv wie kein anderer in der Liga. Vier seiner 52 Flanken führten nämlich zu Toren des VfB. Zum Vergleich: Der Zweitplatzierte im Flanken-Ranking, Bazoumana Toure von der TSG Hoffenheim, hat zwar 45-mal den Ball von der Außenbahn nach innen geschlagen, ein Treffer entstand daraus aber nie. Ähnlich war es beim Hamburger Jean-Luc Dompé (43 Flanken, null Tore).
Lediglich der Hoffenheimer Vladimir Coufal agierte ähnlich stark wie Jamie Leweling. Der Tscheche schlug 43 Flanken und bereitete damit drei Treffer der TSG vor. Insgesamt gelangen dem 33-Jährigen in der Liga vier Assists.
Jamie Leweling kommt auf fünf Vorlagen in 14 Bundesligaspielen in dieser Saison, dazu kommen zwei im DFB-Pokal. In der Bundesliga sind bei den Assists nur sieben Spieler besser als der 24-Jährige, der seit Sommer 2023 für den VfB spielt: Michael Olise (FC Bayern/8) sowie Christoph Baumgartner (RB Leipzig), Luis Diaz (FC Bayern), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt) und Andrej Ilic (Union Berlin/je 6). „Er“, sagte kürzlich in Bremen der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß über Leweling, „darf gerne so weitermachen.“
Damit der VfB dem vom 24-jährigen Nationalspieler ausgegebenen Saisonziel möglichst nahe kommt.