Jazz im Köngener Schloss „Starke junge Stimmen“ beleben den Jazz-Club Köngen
Der Jazz-Club Köngen startet mit sechs Konzerten ins Jahr, darunter das Max Treutner Quartett. Welche Überraschungen die jungen Talente bereithalten, bleibt spannend.
Der Jazz-Club Köngen startet mit sechs Konzerten ins Jahr, darunter das Max Treutner Quartett. Welche Überraschungen die jungen Talente bereithalten, bleibt spannend.
Der Jazz-Club Köngen startet mit frischem Wind ins neue Jahr: Bis Juni stehen sechs hochkarätig besetzte Veranstaltungen in der Kapelle im Köngener Schloss an - angesagt haben sich neben etablierten Künstlern auch starke junge Stimmen.
Den Auftakt am 31. Januar bestreiten am 30. Januar die Guttenberger Brothers, die in bester Manier von Roger Cicero und Co mit deutschen Liedtexten aufwarten. Das Stuttgarter Quintett wird landauf wie landab für mit seinem angejazztem Pop-Swing beziehungsweise ins Ohr gehenden Pop-Jazz gefeiert. Weiter geht es am 27. Februar mit der Formation Boogie Woogie meets Rock ’n’ Roll. Die vier Musiker kommen aus dem Ruhrgebiet, Bandleader Christian Christl stand als Pianist schon mit Größen wie Ray Charles oder B. B. King auf der Bühne - gemeinsam zelebrieren sie die Wurzeln dessen, was wir heute als populäre Musik bezeichnen: Blues, Boogie Woogie und Rock ’n‘ Roll.
International wird es am 27. März, wenn das Quartett Jazz Franco-Allemand Paris-Stuttgart feat. Hervé Meschinet mit seinem kraftvoll swingenden und groovigen Jazz die Schlosskapelle zum Brodeln bringen will. Das Programm umfasst Eigenkompositionen aller vier Bandmitglieder, ergänzt durch einige spannend arrangierte Jazz-Standards.
Die einzigartige Klangwelt des legendären Gitarristen Pat Metheny steht am 24. April mit dem Pat Metheny Songbook im Fokus. Der Stuttgarter Gitarrist Michael Nessmann steht zusammen mit seiner Band für ein vielseitiges Programm, das auf eine spannende musikalische Reise durch die 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre führt: Von Latin über Rock, von Jazz bis zu Weltmusik – die unterschiedlichen Facetten des Metheny-Sounds werden lebendig und mitreißend interpretiert.
Weiter geht es am 29. Mai mit dem Max Treutner Quartett und seinem dynamischen Mix aus Contemporary Jazz und improvisatorischen Freiräumen. Die Band schöpft ein breites stilistisches Spektrum aus, das von den Pionieren der US-Jazzszene inspiriert ist und lässt dabei keine Gelegenheit aus, Kreativität und Spielfreude in ihren improvisierten Passagen zur Geltung zu bringen. Für Saxofonist Max Treutner ist es auch eine Heimkehr – er verbrachte die ersten Jahre seines Lebens in Köngen. Mit dabei ist Landesjazzpreisträgerin Clara Vetter am Klavier, der Mannheimer Bassist Mario Angelov und Schlagzeugerin Lisa Wilhelm, die 2022 mit dem Solistenpreis des Jungen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet worden ist.
Zum Abschluss des ersten Halbjahres gastiert am 26. Juni die Klaus Graf – Christoph Neuhaus Groove Group im Köngener Schloss. Die beiden Landesjazzpreisträger entführen am Saxofon und an der Gitarre in eine moderne und abwechslungsreiche Welt des Jazz, garniert mit dem speziellen und durchdringenden Sound der selten gehörten Hammond-Orgel.
→ Karten für die Konzerte sind über die Website des Jazz-Clubs „Schloss Köngen“ erhältlich (www.jcsk.de). Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr in der Köngener Schlosskapelle.