Jazzopen Stuttgart 2016 Cro trifft auf Santana

Von Tanja Simoncev 

Seit Freitag erklingt Jazz wieder aus allen Ecken in ganz Stuttgart, denn es ist Jazzopen-Zeit. Ab Mittwoch starten die Schlossplatz-Konzerte der "Big Five", bei denen Cro, Santana, Van Morrison, Jamie Cullum und Pink Floyd-Gitarrist David Gilmour performen werden.

Magische Momente bei den Jazzopen-Stuttgart-Konzerten auf dem Schlossplatz. Foto: Opus
Magische Momente bei den Jazzopen-Stuttgart-Konzerten auf dem Schlossplatz. Foto: Opus

Stuttgart - Jazz in all seinen Facetten wabert seit Freitag wieder durch die schwäbischen Gassen und zieht die ganze Stadt in seinen Bann - das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für die Jazzopen Stuttgart. Zum 23. Mal performen Stars der internationalen Jazz-, Blues-, Soul- und Pop-Szene auf fünf Bühnen (Schlossplatz, Liederhalle, Eventcenter SpardaWelt, Scala Ludwigsburg und Bix Jazzclub) und werden erneut für magische Momente sorgen. Dieses Jahr sind u.a. Pink Floyd-Gitarrist David Gilmour, Blues-Legende Van Morrison, Santana, Chick Corea, Cro, Klaus Doldinger, Jamie Cullum und viele mehr dabei. Am Mittwoch starten bereits die begehrten Konzerte auf dem Schlossplatz, einem der schönsten Plätze Europas, wenn es nach Mitveranstalter Jürgen Schlensog geht. Dort wird erstmalig fünf Tage lang gastiert, mit Konzerten von fünf großen Künstlern - die Rede ist von den "Big Five" in Stuttgart.

Back in town

Einer davon ist Van Morrison, der als eine der größten Blues-Legenden weltweit gilt. Wie kein anderer versteht „Van the Man“, wie ihn seine Fans nennen, Musikstile wie Rhythm & Blues, Soul, Rock, Folk und Jazz zu vereinen. In seiner mittlerweile 50-jährigen Musik-Weltkarriere entstanden zahlreiche Hits - darunter "Baby please don’t go" oder "Gloria" mit der Band Them, und Solo-Hits wie "Brown eyed girl“, "Moondance“, "Have I told you lately that I love you“ oder "Days like this“. 2015 veröffentlichte er das Album "Duets: Re-Working the Catalogue“, auf dem er einige seiner weniger bekannten Kompositionen mit Künstlern wie Mark Knopfler, Joss Stone oder Michael Bublé neu interpretiert.

Morrison, der auf zwei Grammys und rund vierzig Alben zurückblicken kann, präsentiert am Mittwoch einen Querschnitt seiner Werke auf der Open Air Bühne am Schlossplatz. Schlensog freut sich über die Rückkehr von Morrison nach Stuttgart: "Vor seinem ersten Auftritt bei den Jazzopen 2014 haben wir sechs Jahre lang versucht ihn nach Stuttgart zu bekommen. In Anbetracht seiner immer rarer werdenden Deutschland-Konzerte freut es uns umso mehr, den Weltstar ein zweites Mal den Stuttgartern präsentieren zu können und das besondere Blues-Feeling erneut in die Landeshauptstadt zu bringen."

Gänsehaut-Feeling pur

Und dann wäre da noch Jamie Cullum, der am letzten Spieltag des Festivals, diesen Freitag, auf dem Stuttgarter Schlossplatz spielt. Die jazzopen stuttgart haben es erneut geschafft, den britischen Musiker und Entertainer Jamie Cullum nach Stuttgart zu bringen. „Der Sänger schafft es immer wieder Gänsehaut bei einem auszulösen - Jamie als Finale der Jazzopen kann nicht nur deshalb zur Tradition werden“, so Schlensog. Denn Cullum ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Künstler Großbritanniens. Wie kein anderer versteht er es, der Popmusik auf stilvolle, energetische Weise Jazz einzuhauchen und Genres wie Jazz, Pop und Rock neu zu interpretieren und verschmelzen zu lassen.

Cullum ist bekannt für seine außergewöhnlichen Live-Auftritte bei denen er förmlich vor Energie sprüht: Kein Wunder, dass Cullum von keinem geringeren als Billy Joel für eine US-Tournee eingeladen wurde. Der Brite arbeitet derzeit an seinem nächsten Album und wird deshalb 2016 nur wenige, ausgewählte europäische Festivals spielen. Das einzige Deutschland-Konzert wird bei den jazzopen stattfinden.

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