Jerusalema Challenge in Filderstadt Die Filderklinik tanzt sich frei

Die Mitarbeiter tanzen. Foto: /Holowiecki
Die Mitarbeiter tanzen. Foto: /Holowiecki

Das Krankenhauspersonal aus Filderstadt-Bonlanden hat sich an der „Jerusalema Challenge“ beteiligt. Das Ziel: Spaß und Ablenkung in schweren Zeiten. Das Feedback darauf ist durchweg positiv.

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Filderstadt - Es startet mit Vogelgezwitscher, dann beginnen die Trommeln, und schließlich tanzen alle ausgelassen: Die Filderklinik hat sich an der „Jerusalema Challenge“ beteiligt. Seit Ende 2020 geht dieser Internet-Trend um die Welt und begeistert viele Millionen Zuschauer. Die Idee: Überall auf der Erde tanzen Mitarbeiter von Kliniken, aber auch von Polizeistationen, Feuerwachen und anderen Unternehmen und Einrichtungen zum Lied „Jerusalema“ von Master KG. Das Gemeinschaftserlebnis soll Spaß machen und trotz der schweren Zeit Lebensfreude zeigen. Vor der Filderklinik haben unter anderem das Team des Stuttgarter Marienhospitals, des Flughafens und der Notaufnahme im Esslinger Klinikum mitgemacht und die „Jerusalema“-Choreografie vor der Kamera aufgeführt.

Seit Kurzem bei Youtube zu finden

Das Video aus Bonlanden ist seit Mittwochabend unter dem Titel „Filderklinik Jerusalema Challenge“ bei Youtube zu finden und bereits in den ersten 24 Stunden um die 7000-mal angeklickt worden. Es zeigt tanzende Menschen auf dem Hubschrauberlandeplatz, in den Gängen und vor dem Haupteingang des Krankenhauses. „Alle Abteilungen sind irgendwie vertreten“, sagt Marleen Job. Sie ist die Klinik-Sprecherin und hat Teile des Videos gefilmt.

„Im letzten Jahr gab es so wenig, was man zusammen machen konnte.“ Sommerfest, Weihnachtsfeier, alles ausgefallen. Deswegen seien viele Mitarbeiter „hungrig“ gewesen, endlich mal wieder gemeinsam etwas Freude zu haben und sich vom anstrengenden Corona-Alltag abzulenken. „Bei vielen war die Stimmung danach gelöster“, sagt sie.

Das DRK hat mit einer Drohne ausgeholfen

Gefilmt wurden die einzelnen Szenen im Lauf von zwei Wochen. Viele Mitarbeiter hätten sich mit eigenen Ideen eingebracht. „Wir wollten einen Gesamteindruck bieten und auch die Besonderheiten zeigen, zum Beispiel die Musiktherapie“, erklärt Marleen Job. Das DRK Bonlanden habe bei den Außenaufnahmen mit seiner Drohne ausgeholfen. „Es ist toll, was draus geworden ist“, sagt sie.

Schon in den ersten Stunden habe es viel positives Feedback in Form von Mails und Anrufen gegeben. Auch die Kommentare bei Youtube sind anerkennend. „Ich bin sehr stolz auf uns!! Und das Schönste ist, was diese Aktion in der Klinik bewirkt hat“, schreibt eine Frau. „Wirklich eine tolle Aktion!!!“, schreibt eine andere. Job stellt klar: „Das Virus ist ansteckend. Aber gute Laune ist auch ansteckend.“




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