Jimi Blue Ochsenknecht in Stuttgart Mit Dorade in der Salzkruste macht er die Mädels schwach

Von Uwe Bogen 

Mit seinen Kochkünsten macht der 26-Jährige Mädels schwach: Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht hat bei seiner Autogrammstunde bei Osiander im Gerber verraten, mit welchen Gerichten er beim Flirten punktet.

Ochsenknecht junior signiert sein Kochbuch bei Osiander in Stuttgart.Foto: Lg/ Rettig

Stuttgart - Die Leidenschaft und die Hormone, so muss es sein, treiben einen jungen Mann von 26 Jahren an. Bei Jimi Blue Ochsenknecht ist das nicht anders. „How You Get The Girl“ – so lautet eine Kapitelüberschrift im ersten Kochbuch, das der Schauspieler und Musiker am späten Dienstagnachmittag bei Osiander im oberen Stock des Einkaufszentrums Das Gerber signiert hat. Wie bekommt man die Mädels rum? Der Jungautor rät in seinem Buch „Kochen is easy – Rezepte aus dem wahren Leben“ zu Fisch in Salzkruste.

„Es macht was her, wenn man die Salzkruste aufklopft“, sagt er. Am besten geeignet seien dafür Wolfsbarsch oder Dorade. Man brauche aber Zeit. Der Fisch müsse etwa 45 Minuten garen. Liebe geht durch den Magen. In der langen Schlange vor Osiander haben viele junge Frauen – weniger als 45 Minuten – angestanden, die sich gern mal von dem jungen Wahl-Berliner bekochen lassen würden.

Abends geht er mit Stuttgarter Freunden zum Essen

Es schauen aber auch Einkaufsbummler vorbei, die den Käppi-Träger nicht kennen. „Muss man diesen Bubi kennen?“, fragte ein älterer Herr. „Bestimmt kennen Sie seinen Vater, den Uwe Ochsenknecht“, wird ihm geantwortet. „Ach der“, ruft der Mann, winkt abwehrend und läuft schnell weiter.

Ochsenknecht junior empfiehlt in seinem Buch nicht nur Fisch-Gerichte mit zeitlichen Aufwand, sondern auch Quickies wie French Toast. Er gibt Tipps fürs Katerfrühstück nach Partynächten und sagt, was beim Pokerabend mit den Jungs schnell fertig ist. Mit seinen Rezepten will er jungen Menschen Lebenshilfe geben, die unter Genuss nicht nur Tiefkühlpizza verstehen. Auf Stuttgart, sagt er, habe er sich gefreut. Hier lebten Freunde von ihm. Nach getaner Arbeit – nach TV-Interviews unter anderem für die „Landesschau“, Autogrammen und Selfies mit den Fans – wollten ihn die Freunde in ein Restaurant mitnehmen – nicht unbedingt zu Dorade in Salzkruste.