Von der Tasse bis zum Körper: alles muss heutzutage beschriftet werden. Warum nur, fragt unser Kolumnist?

Stuttgart - Kürzlich erwarb ich am Bahnhof ein koffeinhaltiges Heißgetränk. Im Zug angekommen, in den Sitz gesunken, den Laptop aufgeklappt, führte ich das Aufputschmittel zum Mund – und zuckte zusammen: „Wach ist ein Lifestyle!“ prangte auf dem Pappbecher. Eine unendliche Müdigkeit überkam mich. Wenig raubt mir mehr Lebensenergie als der Trend, noch die banalsten Gegenstände mit pseudooriginellen Sinnsprüchen zu bedrucken.

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