Johnny Depp gegen Amber Heard Johnny Depp mal ohne Hut

Von Tomo Pavlovic 

Hollywood-Star Johnny Depp wehrt sich vor einem Londoner Gericht gegen den Vorwurf, er habe seine Ex-Frau Amber Heard misshandelt. Dabei zeigt sich der Schauspieler von einer ungewöhnlich seriösen Seite. Eine Stilkritik.

Hollywood-Star Johnny Depp auf dem zum Gericht in London. Foto: dpa/Ray Tang 13 Bilder
Hollywood-Star Johnny Depp auf dem zum Gericht in London. Foto: dpa/Ray Tang

Stuttgart - Bei Hollywood-Star Johnny Depp (57) und Amber Heard (34) ist es mit der großen Liebe lange vorbei. Nun trifft sich das Ex-Ehepaar vor Gericht in London wieder. Dabei geht es um eine Klage gegen die Boulevardzeitung „The Sun“ wegen eines Artikels, in dem behauptet wurde, Depp habe Heard körperlich misshandelt.

Effekthascherisch

Für Johnny Depp steht einiges auf dem Spiel, er ist ein Idol, gilt als ewigjunger Künstler und Rebell. Depp verkörpert das gute, ein bisschen verrückte Hollywood, was sich auch in der Wahl seiner Garderobe ausdrückt. Modisch setzt Depp immer wieder auf Effekte, ohne sich dabei irgendwelchen Konventionen unterwerfen zu wollen. Der Schauspieler und Rockmusiker ist allerdings der Pubertät längst entwachsen, was er aber ignoriert, weshalb seine Klamotten oft an Faschingskostüme erinnern. Anzüge weit wie Pyjamas, löchrige Jeans, dazu trägt er oft seltsame Hüte und farbige Brillengläser – Johnny Depp gibt den Unangepassten und macht sich doch nur lächerlich. Vor dem Gerichtsgebäude allerdings zeigte er sich nach langer Zeit wieder geschmackssicher. Alles passte, der Anzug, die Pilotenbrille, das Mundtuch. Ein Mann, kein Junge. Geht doch.




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