Juan Carlos auf Krücken Letizia und Sofia winken die Sorgen weg

In Spanien gibt es derzeit für die königliche Familie nicht viel zu Lachen. Am Montag hat sich König Juan Carlos samt Familie erstmals seit November wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Foto: dpa 13 Bilder
In Spanien gibt es derzeit für die königliche Familie nicht viel zu Lachen. Am Montag hat sich König Juan Carlos samt Familie erstmals seit November wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Foto: dpa

Einen Tag nach seinem 76. Geburtstag hat sich Spaniens König Juan Carlos wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Der wohl zurzeit am wenigsten beliebte Monarch Europas nahm auf Krücken eine Militärparade ab

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Einen Tag nach seinem 76. Geburtstag hat sich Spaniens König Juan Carlos wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Der wohl zurzeit am wenigsten beliebte Monarch Europas nahm auf Krücken eine Militärparade ab.

Madrid/Stuttgart - Auf der Beliebtheitsskala der gekrönten Häupter Europas dürfte sich Spaniens König Juan Carlos eher im unteren Drittel bewegen - nach diversen Fehltritten in der Vergangenheit wurde Spaniens König ausgerechnet an seinem 76. Geburtstag mit einer Umfrage konfrontiert, wonach er nach Ansicht einer deutlichen Mehrheit der Spanier abdanken sollte. Eine Mehrheit des spanischen Volkes wünscht sich statt Juan Carlos seinen Sohn Felipe auf den Thron.

Nichtsdestotrotz zeigte sich der gesundheitlich angeschlagene Monarch erstmals am Montag seit seiner Hüftoperation im November wieder in der Öffentlichkeit und nahm auf Krücken in Madrid eine Militärparade ab und dankte dabei den Soldaten für ihr „Engagement und harte Arbeit“. An seiner Seite zeigten sich auch seine Frau Königin Sofia sowie Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia.

Wie bereits im Vorjahr wurde die Zeremonie wegen der angeschlagenen Gesundheit des Monarchen verkürzt. Die Hüftoperation im November war bereits die neunte OP seit Mai 2010.

Doch nicht nur die Gesundheit macht Juan Carlos schwer zu schaffen. Wie am Dienstag bekannt wurde, hat ein spanischer Richter seine Tochter Cristina wegen des Verdachts auf Steuerbetrug und Geldwäsche für den 8. März als Beschuldigte vorgeladen. Die Beschuldigung steht im Zusammenhang mit den 2011 gegen Cristinas Ehemann Iñaki Urdangarin eingeleiteten Ermittlungen wegen Steuerbetrugs und der Veruntreuung öffentlicher Gelder.

 




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