Jugendarbeit in Leonberg Nähe aus der Distanz schaffen

Von Arnold Einholz 

Mit ihren Angeboten steht die Jugendsozialarbeit gegenwärtig vor vielen und neuen Herausforderungen.

Das Team der kommunalen Jugendsozialarbeit in Leonberg (von links): Jonas Weiß (Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Pestalozzischule), Katrin Rykala (Jugendcafe Siesta), Lars Schoppe (Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Schellingschule), Susanne Bär (Schulsozialarbeit Gerhart-Hauptmann-Realschule), Kristina Maurer (Schulsozialarbeit Albert-Schweitzer-Gymnasium) sowie Teresa Schweizer (Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Johannes-Kepler-Gymnasium). Foto: privat
Das Team der kommunalen Jugendsozialarbeit in Leonberg (von links): Jonas Weiß (Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Pestalozzischule), Katrin Rykala (Jugendcafe Siesta), Lars Schoppe (Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Schellingschule), Susanne Bär (Schulsozialarbeit Gerhart-Hauptmann-Realschule), Kristina Maurer (Schulsozialarbeit Albert-Schweitzer-Gymnasium) sowie Teresa Schweizer (Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Johannes-Kepler-Gymnasium). Foto: privat

Leonberg - Die aktuelle Situation stellt auch die Jugendsozialarbeit Kernstadt des Waldhauses vor die Herausforderung, kreative Lösungswege und Arbeitsweisen zu entwickeln. Beratungsgespräche innerhalb der Einzelfallhilfe finden mittlerweile fast nur noch per telefonischen Kontakt oder über E-Mails statt. Hilfesettings im persönlichen Kontakt können nur im Ausnahmefall stattfinden.

„Die Jugendsozialarbeit hat auch besonders jetzt den Anspruch, nicht zu ruhen und weiterhin ansprechbar für alle Jugendlichen zu sein und sich als vertrauensvolle Adresse jugendlicher Fragen und Sorgen zu zeigen“, sagt Lars Schoppe, der unter anderem für die mobile Jugendarbeit zuständig ist.

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Mobile Jugendarbeit

Sonst sind die Streetworker bestrebt, kontakte zu den Jugendlichen zu knüpfen, direkte Gespräche mit ihnen zu suchen, doch jetzt finden die Angebote im virtuellen Raum statt: Der Mädchentreff konferiert nun als „Girls-Talks“ online. Über den den Instagram-Kanal „mobile_jugendarbeit_leonberg“ bekommen Jugendliche auch in diesen Zeiten einiges geboten. „Gleichzeitig findet aufsuchende Arbeit im eingeschränkten Modus statt“, sagt seine Kollegin Teresa Schweizer. Die Mobile Jugendarbeit verschafft sich unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen regelmäßig einen Überblick über das Geschehen in der Stadtmitte.

Offene Jugendarbeit und das Jugendcafé Siesta

Für den offenen Bereich werden verstärkt in den sozialen Medien Videobotschaften, Informationen und Storys mit den neuen Choreografien gepostet – die Choreos können also nachgetanzt werden! Das Jugendcafé Siesta hat mit all seinen „Siesta Dancers“ virtuellen Kontakt.

„Zweimal wöchentlich schickt das Siesta den Tanzgruppen Sprach- oder Videobotschaften“, ergänzt Katrin Rykala vom Jugendcafé Siesta.

Schulsozialarbeit

„Trotz der Einstellung des Schulbetriebs ist die Jugendsozialarbeit weiterhin ansprechbar“, erläutert Susanne Bär, die Schulsozialarbeiterin an der Gerhart-Hauptmann-Realschule. Ein reger Austausch zu den Schulleitungen werdegepflegt, wie auch zu Lehrkräften, Eltern und Schülern, für welche sich die gegenwärtige Lage des Homeschoolings als gleichermaßen herausfordernd erweist. Vor den Osterferien wurde die Botschaft „Wir sind weiterhin für euch da!“ als eines Online-Flyers sowie einer persönlichen Video-Botschaft vom Gesamtteam der Jugendsozialarbeit Kernstadt Leonberg über alle verfügbaren Kanäle verschickt.




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