Jugendhandball JANO-A-Jugend behauptet sich in der Füchse-Town
Die Handballer von den Fildern stehen nach dem 33:33 im Viertelfinal-Rückspiel im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.
Die Handballer von den Fildern stehen nach dem 33:33 im Viertelfinal-Rückspiel im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.
Freude ja, feiern nein. Aber ein Coup ist es auf jeden Fall: Die A-Jugendhandballer der JANO Filder stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Nach dem 31:30-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel gegen die Füchse Berlin behaupteten sie sich auch im Rückspiel – das 33:33 (17:14) reichte zum Weiterkommen.
JANO-Coach Magnus Gründig war erleichtert, er war stolz – aber auch abgeklärt. „Wir haben noch nichts gewonnen. Wir wollen das große Ding ziehen, für das Halbfinale machen wir das nicht“, sagte er. Auf dem Weg ins Endspiel müssen sich die Filderfalken nun gegen SC DHfK Leipzig durchsetzen. Das Hinspiel in der Halbfinalserie findet am kommenden Wochenende in Leipzig statt, das Rückspiel eine Woche später auf den Fildern. Genaue Zeiten und der Ort des zweiten Spiels stehen noch nicht fest.
Nachdem schon die Stimmung vor 1000 Zuschauern in der ersten Begegnung mit den Füchsen hervorragend gewesen war, machten die 400 Fans die kleinere Halle in der Füchse-Town in Berlin ebenfalls zum Tollhause. Und sie sahen ein an packendes Spiel. „Es stand Spitz auf Knopf und hätte auch anders ausgehen können“, erklärte Gründig. Dass es so ausging, wie es ausging, lag an der ordentlichen, aber nicht gerade beruhigenden Ausgangssituation und an der Phase vor der Pause. Die JANO, bei der der im Hinspiel krank fehlende Linus Schmid wieder dabei war, erzielte durch Laurin Huss, Max Heydecke und Niklas Priebe drei Tore in Folge und ging mit einer 17:14-Führung in die Kabine. Das gab Selbstvertrauen. Durch eine starke Mannschaftsleistung und einige Parade von Torhüter Till Elger behaupteten die Filderfalken den Vorsprung aus beiden Partien lange. Die Berliner hatten im Wissen, nicht nur aufholen, sondern je nach Ausgang mit einem oder zwei Toren Vorsprung gewinnen zu müssen, „,mehr Nervenflattern“, wie Gründig feststellte. Mehrfach schafften die Füchse den Ausgleich, zogen aber nie vorbei. Am Ende jubelten die JANO-Handballer. Und konzentrieren sich gleich auf Leipzig und das „große Ding“ deutsche Meisterschaft.
JANO Filder: Elger, Schwartz, Dotzauer; van der Mei (3), Huss (3), Scherbaum (5), Heydecke (8), Böhm (3), Nusser, Priebe (1), Schmid (9), Bauer (1/1), Ruhmund, Hofer, Zemmel.