Jugendreferate im Kreis Böblingen schnüren ein Informationspaket zur Landtagswahl am 14. März. Erstwähler im Fokus der Jugendhilfe Waldhaus

Michael Groh verantwortet die Jugendreferate der Jugendhilfe Waldhaus in Hildrizhausen; jetzt startet er eine Kampagne zur Gewinnung von Erstwählern Foto: Waldhaus/Frey
Michael Groh verantwortet die Jugendreferate der Jugendhilfe Waldhaus in Hildrizhausen; jetzt startet er eine Kampagne zur Gewinnung von Erstwählern Foto: Waldhaus/Frey

Im Super-Wahljahr 2021 kommen zahlreiche Jahrgänge wieder erstmals mit dem Wahlsystem in Berührung. Ebenjene Erstwähler möchten die Jugendreferate der Waldhaus Jugendhilfe jetzt erreichen.

Kreis Böblingen - Im Super-Wahljahr 2021 kommen zahlreiche Jahrgänge wieder erstmals mit dem Wahlsystem in Berührung. Ebenjene Erstwähler möchten die Jugendreferate der Waldhaus Jugendhilfe vor den Landtagswahlen am 14. März animieren, sich einzumischen, eine politische Verantwortung zu übernehmen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die wichtigsten Fragen sind dabei: Warum, was und vor allem wie wird gewählt?

Konkret sollen die Jahrgänge 1999 bis 2003 in all jenen Gemeinden angeschrieben werden, in denen das Waldhaus das Jugendreferat stellt: Erstwähler aus Waldenbuch, Weil im Schönbuch, Holzgerlingen, Altdorf und Hildrizhausen erhalten dann genauso Post wie die jungen Erwachsenen beispielsweise aus Jettingen, Bondorf oder Calw. Im Anschreiben werden die Erstwähler per QR-Code auf eine eigens vom Waldhaus eingerichtete Internetseite für weitergehende Informationen verwiesen. Dort findet sich alles Wissenswerte zur Wahl und zum Wahlrecht. Die Aufbereitung und Zusammenstellung der verschiedenen Informationen zur Landtagswahl erfolgte zentral über eine Vorbereitungsgruppe des Bereiches Kommunale Jugendsozialarbeit im Waldhaus. Insgesamt soll mit dieser Aktion der Wert der Demokratie auch bei jungen Heranwachsenden verdeutlicht werden. „Wir hätten gerne wie in den letzten Wahljahren mit unterschiedlichen, breitangelegten Aktionen zur anstehenden Landtagswahl informiert und sensibilisiert“, beschreibt der zuständige Abteilungsleiter der Jugendhilfe Waldhaus, Michael Groh, das aktuelle Vorgehen, „leider ist dies durch Corona nicht möglich.“

Politische Beteiligung als Beitrag zur Demokratie-Erziehung

Ob per Briefwahl oder im Wahllokal – die vielen Parteien und ihre Abgeordneten sind für junge Generationen oft ein Irrgarten und gleichzeitig ein Hemmnis, ihre demokratische Stimme abzugeben. Aber nicht nur das Wahlrecht soll durch die Waldhaus-Aktion ins Bewusstsein gebracht werden, so Michael Groh: „Wir erhoffen uns dadurch auch, dass die Bereitschaft wächst, sich auf kommunaler Ebene zu engagieren und einzubringen.

Bürgermeister loben die Waldhaus-Kampagne

„Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung, deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen an der Landtagswahl am 14. März teilnehmen“, kommentiert Michael Burkhardt, der Bürgermeister der Gemeinde Jettingen, die Aktion des Waldhauses. Auch Waldenbuchs Bürgermeister Michael Lutz unterstreicht die Bedeutung dieser Generation nochmals: „Auf Bundes- und Landesebene stehen 2021 mitten in der Phase de Pandemie die wichtigsten Wahlen für die Gestaltung des laufenden Jahrzehnts an, Erstwählerinnen und Erstwähler können durch ihre Stimme ihre eigene Zukunft im Bereich Schule, Ausbildung und künftige Berufsentwicklung mitgestalten.“ Bondorfs Bürgermeister Bernd Dürr stößt ins selbe Horn: „Wenn junge Menschen sich frühzeitig engagieren und ihr Wahlrecht aktiv wahrnehmen, stärkt das unser Gemeinwesen und fördert das Verständnis für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung“.

Aktion kommt gut an und wird von den jungen Erwachsenen wahrgenommen

Mit der Resonanz ist Michael Groh zufrieden: „Erste Rückmeldungen zeigen uns, dass die Aktion gut ankommt und wahrgenommen wird.“ Und parallel werde die Jugendhilfeeinrichtung aus Hildrizhausen sämtliche Social-Media-Kanäle zur Landtagswahl bedienen. „Denn politische Beteiligung als Beitrag zur Demokratie-Erziehung gilt seit jeher als zentraler Schwerpunkt der kommunalen Jugendsozialarbeit unserer Jugendreferate“, so Groh.




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