Justin Bieber hat Borreliose Popstar berichtet über gesundheitliche Probleme

Von red/dpa 

Erst kürzlich hat sich Justin Bieber mit einer neuen Single aus seiner Auszeit zurückgemeldet. Jetzt erklärt der Popstar, dass er in jüngster Zeit von Krankheiten geplagt war.

Justin Bieber hatte in der jüngeren Vergangenheit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Foto: AFP/JAYNE KAMIN-ONCEA
Justin Bieber hatte in der jüngeren Vergangenheit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Foto: AFP/JAYNE KAMIN-ONCEA

Los Angeles - Der kanadische Sänger Justin Bieber („Sorry“) leidet nach eigenen Angaben an Lyme-Borreliose. Die von Zecken übertragene Infektionskrankheit sei vor kurzem bei ihm diagnostiziert worden, schrieb er am Mittwoch (Ortszeit) auf Instagram. Auch mit dem Pfeiffer-Drüsenfieber habe er zu kämpfen gehabt, ergänzte der 25-Jährige. Er habe ein paar harte Jahre hinter sich, bekomme aber die richtige Behandlung. „Ich werde zurückkommen und besser sein denn je“, versprach er.

Bieber beklagte, dass viele Menschen in jüngster Zeit sein schlechtes Aussehen kritisiert und behauptet hätten, dies liege am Drogenkonsum. Dabei hätten die Krankheiten seine Haut und seine Gehirnfunktion beeinträchtigt. Er werde dies in einer bevorstehenden Dokuserie auf Youtube genauer erklären. Der Sänger hatte jüngst seine neue Single „Yummy“ veröffentlicht, das erste Lied seines für dieses Jahr angekündigten fünften Studio-Albums.

Es gibt keine Impfung gegen Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose beginnt oft mit der sogenannten Wanderröte, einer sich ringförmig ausbreitende Hautrötung rund um den Zeckenstich. Weitere Symptome können Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Fieber sein. Unbehandelt kann die durch Bakterien (Borrelien) verursachte Krankheit zu Spätfolgen wie Gelenk-, Herzmuskel- oder Nervenentzündungen führen. Gegen die Lyme-Borreliose gibt es keine Impfung, sie ist aber gut mit Antibiotika zu behandeln.

Das Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononucleosis infectiosa) ist eine von Viren ausgelöste Infektionskrankheit. Erreger ist das Epstein-Barr-Virus, das meist durch Speichel, seltener durch Bluttransfusionen übertragen wird. Zu den häufigen Folgen gehören eine Mandelentzündung, auch Bindehautentzündungen kommen vor. Die Patienten haben häufig Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.




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