Nach seinem Auftritt als Headliner beim Coachella-Festival 2026 fragen sich viele Fans, ob bald weitere Konzerte folgen könnten.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Seinen ersten Headliner-Auftritt beim Coachella hat Justin Bieber bereits absolviert, am kommenden Samstag steht die zweite Show an. Die Performance am ersten Wochenende hat das Interesse der Fans deutlich gesteigert. Laut Google Trends nehmen die Suchanfragen nach einer möglichen Tour seit dem 11. April spürbar zu.

 

Kaum öffentliche Auftritte – hohe Nachfrage

Ein Blick auf die Plattform setlist.fm zeigt: Seit Anfang 2024 hat Bieber lediglich rund ein Dutzend Live-Auftritte absolviert. Darunter waren vor allem exklusive Events, etwa bei der Hochzeit des Milliardärs Anant Ambani oder bei einer Geburtstagsfeier von Kendall Jenner. Öffentliche Konzerte sind rar – entsprechend groß ist die Nachfrage.

Offiziell angekündigte Tourdaten gibt es bislang jedoch nicht.

Bieber selbst dämpft Erwartungen

Für Zurückhaltung sorgen auch Aussagen des Sängers aus einem Twitch-Livestream im vergangenen Herbst. Dort erklärte Bieber, dass ihn die Vorstellung einer großen Tour derzeit eher abschrecke. Zwar habe er zu Beginn immer Freude daran, langfristig führe das Touring jedoch regelmäßig zu starker Erschöpfung.

Statt einer mehrjährigen Tour könne er sich aktuell eher einzelne Auftritte vorstellen – etwa mehrere Shows in ausgewählten Städten, ohne langfristige Verpflichtung. Eine klassische Welttournee erscheint damit derzeit eher unwahrscheinlich.

Gesundheit als entscheidender Faktor

Ein wichtiger Grund für diese Haltung liegt in seiner gesundheitlichen Vorgeschichte. 2023 musste Bieber seine „Justice World Tour“ abbrechen, nachdem bei ihm das Ramsay-Hunt-Syndrom diagnostiziert wurde, das unter anderem Gesichtslähmungen verursachte.

Trotz eines Versuchs, die Tour fortzusetzen, stellte sich nach mehreren Konzerten heraus, dass die Belastung zu groß war. Nach einem Auftritt zog er die Konsequenzen und setzte seine Gesundheit an erste Stelle.