Kandidatur erklärt Marc Biadacz will es erneut wissen

Von Arnold Einholz 

CDU-Politiker tritt bei Bundestagswahl im Herbst 2021 wieder an.

Marc Biadacz tritt wieder an. Foto: Tobias Koch
Marc Biadacz tritt wieder an. Foto: Tobias Koch

Kreis Böblingen - Bis zur nächsten Bundestagswahl ist es noch eine ganze Weile hin. Doch der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz hat bekannt gegeben, bei der nächsten Wahl im Herbst 2021 erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren zu wollen. Der Böblinger Politiker ist im September 2017 zum ersten Mal als Abgeordneter in Berlin gewählt worden und konnte das Direktmandat für die CDU im Wahlkreis Böblingen gewinnen. Dieses hatte davor Clemens Binninger inne.

„Es ist mir Ehre und Freude zugleich, mich dafür einzusetzen, dass der Landkreis Böblingen auch in Zukunft zu einem der lebenswertesten sowie wirtschafts- und innovationsstärksten Landkreise Deutschlands zählt“, begründet Biadacz seinen Entschluss. „Es liegen große Aufgaben vor uns – nicht zuletzt aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie. Diese Herausforderungen möchte ich mitgestalten und daher erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren“, erklärt er.

Digitale Soziale Marktwirtschaft

Als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz und im Petitionsausschuss sowie als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestags beschäftigt er sich gegenwärtig mit Fragen rund um die „Zukunft der Arbeit“ und die Förderung junger innovativer Unternehmen. „Das sind Themen, die nicht nur für Deutschland, sondern auch für den Landkreis Böblingen besonders wichtig sind, denn unsere Heimat ist von einem starken Mittelstand und internationalen Konzernen geprägt“, so der CDU-Politiker. Die Digitalisierung bringe für diese Unternehmen große Veränderungen mit sich. Um die Wirtschaft zukunftsfest zu machen und damit auch Arbeitsplätze zu sichern, müsse die digitale Transformation der Lebens- und Arbeitswelt aktiv mitgestaltet und dabei Menschen und Unternehmen im Sinne einer Digitalen Sozialen Marktwirtschaft mitgenommen und in den Mittelpunkt gestellt werden.

Für die Interessen des Kreises

Parlamentarisch mitgewirkt hat Biadacz bei den Verhandlungen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz, der Entwicklung der Weiterbildungsplattform „Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle“ und der Erarbeitung des Eckpunktepapieres der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Start-up-Förderung.

Dabei setze er auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland und auf die Firmen im Landkreis, um bei der Weiterentwicklung kohlendioxidneutraler Mobilität Weltmarktführer zu sein, sagt der CDU-Politiker. „Meine wichtigste Aufgabe als Bundestagsabgeordneter ist es nämlich, mich für die Interessen und Anliegen der Einwohner des Kreises Böblingen einzusetzen“, lautet sein Credo.

Nominierung steht noch an

Der CDU-Kreisvorstand begrüßt den Entschluss von Marc Biadacz. „Wir danken ihm für sein Engagement in den vergangen zweieinhalb Jahren und freuen uns auf den gemeinsamen Bundestagswahlkampf im nächsten Jahr“, erklärt der Kreisvorsitzende Michael Moroff aus Leonberg. Formal werden die Parteimitglieder auf der Nominierungsversammlung am 16. Oktober 2020 in Schönaich über den Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis entscheiden.




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