Kanye West bei Twitter Ist das Kunst oder kann das weg?

Von red/dpa 

Bizarre Dinge bei Twitter posten ist Kunst. Das glaubt zumindest US-Rapper Kanye West und erklärt, welche Plattform er in Zukunft mit seinen Fähigkeiten bespielen möchte.

Ein Künstler bei der Arbeit: Kanye West bezeichnet auch seine Tweets als „Kunst“ Foto: AP
Ein Künstler bei der Arbeit: Kanye West bezeichnet auch seine Tweets als „Kunst“ Foto: AP

Los Angeles - Ist das Kunst oder kann das weg? Für US-Rapper Kanye West (38), der immer wieder mit bizarren Schimpftiraden bei Twitter auf sich aufmerksam macht, sind seine Tweets nichts anderes als „eine Form zeitgenössischer Kunst“. Die Kurzbotschaften würden „nur von Leuten kompromittiert, die mir sagen wollen, was ich twittern soll und was nicht“, schrieb der Musiker („Yeezus“) am Montag (Ortszeit) auf dem Kurznachrichtendienst. Seine Kritiker nennt er „Nicht-Künstler, die versuchen, einen Pinsel in die Hand zu nehmen“.

Der sich unverstanden fühlende Künstler überlegt nach eigenen Worten, ob er sich auch beim Fotodienst Instagram ein Profil zulegen soll. Eine Bedingung stellt West allerdings: Niemand könne ihm vorschreiben, was er auf Instagram stellen solle: „Es ist meine Kunst.“

Der Rapper und Produzent ist bekannt für seine Wutreden bei Twitter. West verglich US-Komiker Jimmy Kimmel (48) mit der Zeichentrick-Figur SpongeBob, seinen Musikerkollegen Wiz Khalifa (28) beschimpfte er im Januar in fast 20 Tweets. Vor wenigen Wochen klagte der Ehemann von TV-Sternchen Kim Kardashian (35) über sein angebliches finanzielles Leid und bat unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) per Twitter um eine Millionenspende.

Seine Ankündigung, sich einen Instagram-Account anzulegen sowie sein Selbstverständnis als Künstler veröffentlichte der US-Rapper bei Twitter:

Auch auf Instagram will sich der Künstler in Zukunft nicht vorschreiben lassen, was er posten darf:




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