Karl Lauterbach SPD-Politiker fordert Absage des RTL-Dschungelcamps

Von red/dpa 

Die Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ geht am Freitag in eine neue Runde. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hatte gefordert, die RTL-Sendung angesichts der Brände in Australien abzusagen.

Karl Lauterbach spricht sich für eine Absage des Dschungelcamps aus. Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Karl Lauterbach spricht sich für eine Absage des Dschungelcamps aus. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Berlin - Angesichts der verheerenden Buschbrände hat der Bundestagspolitiker Karl Lauterbach an den Fernsehsender RTL appelliert, dieses Jahr das Dschungelcamp abzublasen. „Ich finde es angemessen, während dieser Brände die Sendung „Dschungelcamp“, die ich persönlich aber auch grundsätzlich entbehren könnte, dort nicht weiter zu drehen“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte der „Bild“-Zeitung. „Das Ganze erinnert an den Tanz auf dem Vulkan.“

Lesen Sie hier: Diese Auswirkungen haben die Waldbrände auf das Dschungelcamp

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen

RTL hatte schon am Montag betont, die Brände seien mehrere hundert Kilometer von dem Camp entfernt.

Die Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ geht am Freitag (10.1.) in eine neue Runde. RTL hat verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für das Pritschenlager im Osten Australiens angekündigt. Zwei Alarmsysteme würden alle Personen im Camp mit Sirenen über einen Notfall benachrichtigen. Außerdem seien alle Campbewohner informiert worden, wie sie sich zu verhalten hätten, um einen Brand zu verhindern.

Etwa 110 000 Quadratkilometer Land niedergebrannt

Seit Beginn der großen Feuer im Oktober brannten etwa 110 000 Quadratkilometer Land nieder - das entspricht ungefähr der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen.




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