Er soll mit einem Sprengstoffanschlag auf ein Unternehmen gedroht und mehrerer Hunderttausend Euro in der Kryptowährung Bitcoin erpresst haben. Ein Karlsruher Richter hat jetzt Haftbefehl erlassen.

2019 soll er einem Unternehmen mit einem Sprengstoffanschlag gedroht und so mehrerer Hunderttausend Euro in der Kryptowährung Bitcoin erpresst haben, jetzt sitzt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe werfen dem 53-Jährigen nach Angaben vom Freitag besonders schwere räuberische Erpressung vor.

Trotz vermeintlicher Anonymität der über Computer generierten Bitcoins und diverser Verschleierungsmaßnahmen des Tatverdächtigen seien die Fahnder dem Mann auf die Spur gekommen und hätten ihn Ende vergangener Woche einem Haftrichter vorgeführt.

Beamte aus der Schweiz durchsuchten das dortige Wohnhaus des Deutschen. Dabei hätten die Ermittler zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter auch sprengfähige Substanzen und unerlaubte Schusswaffen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft machte keine Angaben dazu, warum die Karlsruher Behörden zuständig sind.