Karlsruher SC gegen VfB Stuttgart Alles Wissenswerte zum Baden-Württemberg-Derby

Von Jan Geißler 

Der VfB Stuttgart gastiert am Sonntag in der 2. Bundesliga beim Karlsruher SC. Wir haben alles Wissenswerte rund um das brisante Baden-Württemberg-Derby zusammengefasst.

Beim Hinspiel in Stuttgart hatten die Schwaben allen Grund zur Freude: Mit 3:0 entschied der VfB die Partie gegen die Karlsruher für sich. (Archivbild) Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn
Beim Hinspiel in Stuttgart hatten die Schwaben allen Grund zur Freude: Mit 3:0 entschied der VfB die Partie gegen die Karlsruher für sich. (Archivbild) Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Stuttgart - Lediglich zwei der vergangenen sieben Partien in der 2. Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart gewonnen. Eine dürftige Bilanz. Gut für die Stuttgarter, dass der Blick auf die Tabelle diese Ergebniskrise noch nicht widerspiegelt: Während der VfB die besten Chancen auf den Aufstieg hat, steht der KSC auf Platz 16.

Dass die Nachlässigkeiten im Aufstiegskampf zuletzt nicht bestraft wurden, hat vor allem den Grund, dass auch die direkten Verfolger ihre Chancen nicht immer nutzten. Am Sonntag im Baden-Württemberg-Derby beim großen Konkurrenten Karlsruher SC bietet sich den Stuttgartern die nächste Gelegenheit auf drei Punkte. Wir haben für Sie alles Wissenswerte rund um die Partie zusammengetragen.

Anpfiff: Sonntag, 13.30 Uhr. Hier gibt es den VfB-Liveticker.

Wetter: Laut Wetterbericht soll es am Sonntagmittag über dem Karlsruher Wildparkstadion regnen, bei Temperaturen um die 18 Grad Celsius.

Schiedsrichter: Wird im Laufe des Samstags bekannt gegeben.

Assistenten: Werden im Laufe des Samstags bekannt gegeben.

Video-Gespräch: Hier können Sie die Presserunde mit VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo in voller Länge sehen.

Zitat zum Spiel: „Ich habe das Gefühl, dass wir bereit sind und das Spiel am Sonntag gewinnen werden.“ (VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo)

Offizieller Hashtag: #KSCVfB

Übertragung: Live ist die Partie beim Bezahlsender Sky zu sehen, Amazon-Kunden können das Spiel in voller Länge kostenlos bei „Amazon Music“ oder mit Alexa hören („Alexa, spiel das VfB Spiel“ oder „Alexa, spiel das Stuttgart-Spiel“).

Gesperrt: Die gute Nachricht: Der VfB geht ohne gesperrte Spieler in das Derby gegen den KSC. Allerdings ist Vorsicht geboten, schließlich sind weiterhin einige Stuttgarter vorbelastet, die somit bei einer weiteren Gelben Karte am darauffolgenden Spieltag gegen den SV Sandhausen fehlen würden. Hiervon betroffen sind Verteidiger Pascal Stenzel, Mittelfeldakteur Wataru Endo (beide stehen bei vier Gelben Karten) und seit neuestem auch Gonzalo Castro, der sich gegen den VfL Osnabrück bereits seine neunte Gelbe abholte.

Rückkehrer: Spielmacher Daniel Didavi, der die vergangenen drei Spiele wegen einer Gelb-Roten Karte und Knieproblemen verpasst hatte, kehrt laut VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo in den Kader zurück. Ob er auch spielen wird, steht noch in den Sternen. „Dida hat gestern mittrainiert: Wenn er soweit ist, wird er im Kader sein und eventuell auch spielen“, sagte Matarazzo in der Spieltags-PK am Freitag.

Ehemalige: Die Karlsruher Benjamin Uphoff, Kapitän David Pisot, Marvin Wanitzek und Alexander Groiß spielten früher für den VfB Stuttgart. Bei den Schwaben hat nur Philipp Förster KSC-Vergangenheit: Der offensive Mittelfeldspieler wechselte im Juli 2010 aus der Karlsruher Jugend zur U 17 des VfB, verließ den Verein aber vier Jahre später wieder. Nach Zwischenstationen bei Waldhof Mannheim, dem 1. FC Nürnberg und dem SV Sandhausen kehrte er zu Saisonbeginn in die Landeshauptstadt zurück.

Statistik: 53 Duelle gab es bisher. Die Statistik spricht hier klar für den VfB. Die Gesamtbilanz der beiden Kontrahenten (alle Wettbewerbe) sieht wie folgt aus: 53 Spiele | 33 Siege, 9 Unentschieden, 11 Niederlagen (aus VfB-Sicht). 103:49 (Torbilanz aus VfB-Sicht). Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften fand am 14. Spieltag (24. November 2019) der aktuellen Saison statt. Dieses entschieden die Stuttgarter – damals noch vor Publikum in der Mercedes-Benz-Arena – mit 3:0 für sich.

Podcast zum Spiel:

Lesen Sie hier: Der Spieltagsblog zur Partie.




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