Katharina K. aus Backnang Staatsanwaltschaft vermutet Totschlag

Von wei 

Nach dem gewaltsamen Tod einer 22-Jährigen aus Backnang läuft auf Facebook eine Spendenaktion. Derweil ist die Obduktion des Opfers abgeschlossen. Der mutmaßliche Täter hat noch kein Geständnis abgelegt.

Die Leiche von Katharina K. ist am Mittwochnachmittag in Asperg gefunden worden. Foto: 7aktuell 9 Bilder
Die Leiche von Katharina K. ist am Mittwochnachmittag in Asperg gefunden worden. Foto: 7aktuell

Backnang - Nach dem gewaltsamen Tod der 22-jährigen Katharina K. aus Backnang ist die Obduktion des Opfers abgeschlossen. „Der abschließende Bericht liegt uns aber noch nicht vor“, sagt ein Sprecher des Aalener Polizeipräsidiums. Abgesehen davon werde die Polizei keine Details dazu bekannt geben – „das fällt in den Bereich Täterwissen.“

Der mutmaßliche Täter, der Exfreund der Getöteten, sei in der Nacht zum Samstag „im Umkreis von Ludwigsburg“ festgenommen worden. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft hat er noch kein Geständnis abgelegt. Was der 24-Jährige bislang ausgesagt hat, verrät der Sprecher nicht.

Der Staatsanwalt geht im Fall Katharina K. von Totschlag aus

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehe die Staatsanwaltschaft von Totschlag aus. Etwaige Mordmerkmale könnten aber auch während der Ermittlungen zutage treten. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass der Täter Helfer hatte. Trotz der Festnahme und dem Fund des Opfers seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen: „Beim kompletten Tathergang ist noch einiges unklar.“

Die Nachricht vom Tod der 22-Jährigen hat deutschlandweit Bestürzung ausgelöst. Die Facebookseite „Backnang-News“ hat nun eine Spendenkampagne gestartet: Bis zum 30. November soll Geld für die Hinterbliebenen gesammelt werden. Die Kinder der Getöteten sind derzeit bei Verwandten untergebracht. Laut der Polizei ist das Jugendamt in den Fall eingeschaltet, um die Familie zu unterstützen.