In einem Garten in Dachtel hat es am frühen Mittwochmorgen gebrannt. Die Polizei sieht keine Hinweise auf Brandstiftung. In dem Aidlinger Teilort wird man dennoch hellhörig.

Böblingen: Edmund Langner (edi)

Ein Komposthaufen ist am frühen Mittwochmorgen im Hasenäckerweg in Aidlingen-Dachtel (Landkreis Böblingen) in Brand geraten. Wie die Polizei berichtet, griffen die Flammen auf eine Gartenhütte und Büsche über.

 

Gegen 3.10 Uhr wurde der Brand im Garten eines Wohnhauses gemeldet. Aus noch ungeklärter Ursache hatte der Komposthaufen Feuer gefangen. Die Flammen breiteten sich auf eine nahestehende Gartenhütte sowie auf Büsche aus, bevor die Feuerwehr sie löschen konnte. Der Sachschaden beläuft sich vorläufigen Schätzungen zufolge auf etwa 1000 Euro.

„Bislang gibt es keinen Verdacht auf eine Straftat“, heißt es im Polizeibericht. So weit, so geringfügig mag deshalb dieser Vorfall anmuten. Dennoch dürfte man in dem Aidlinger Teilort hellhörig werden, wenn in der Nähe eines Wohnhauses ein Feuer ausbricht. Schließlich hatte es vor gut einem Jahr eine Reihe von Bränden in Dachtel gegeben, die nach Ermittlungen der Kriminalpolizei von einem damals 13-jährigen Jungen gelegt wurden.

Im Herbst soll der Teenager im Nachbarort Gechingen einen nächtlichen Wohnhausbrand verursacht haben, bei dem die Bewohner wohl nur knapp mit dem Leben davon gekommen waren. Einige Anwohner sind jetzt in Sorge, weil der Jugendliche weiterhin im Ort lebt.

In diesem Fall deutet aus Sicht der Ermittler aber wohl nichts auf Vorsatz oder Fremdverschulden hin. Bei Komposthaufen oder Grünschnitt könne es ja aus unterschiedlichsten Gründen zu Brandentwicklungen kommen, sagt eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. „Momentan liegen uns keine Hinweise vor, die auf eine strafbare Handlung hindeuten“, erklärt die Polizistin.