Kickers-Präsident Lorz Ausgliederungsprojekt sehr komplex

Sport: Jürgen Frey (jüf)
Sprich eine Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft vorzunehmen mit Beteiligung von Investoren, die zwei bis drei Millionen Euro bringen?
Nicht zwingend. Die Ausgliederung ist aber eine mögliche Option, um strategische Partner zu finden, die bereit sind Geld zu investieren, damit man gemeinsame Ziele erreicht.
Wie konkret sind die Pläne vorangeschritten?
Wir sind derzeit in einem Abwägungsprozess, auch mit Blick auf die einzuschlagende Richtung. Die Komplexität auch eines Ausgliederungsprojekts sollte man nicht unterschätzen. Es gibt sehr viele Fragen zu klären, steuerlicher Art, aber auch Fragen der Abgrenzung der einzelnen Bereiche. Noch ist bei uns nichts spruchreif. Dass es ein Kraftakt wird, die Kickers wieder nach vorne zu bringen, kann sich aber jeder vorstellen, ebenso dass wir bei diesem Unterfangen auf jede Unterstützung angewiesen sind.
Warum tun Sie sich dieses nicht gerade vergnügungssteuerpflichtige Amt eigentlich weiter an?
Ich hätte mir es nach dem Abstieg leicht machen können – und zurücktreten. Aber ich bin gewählt , und ich glaube es war im Sinne des Vereins, dass die Gremien nach dem Abstieg stabil geblieben sind. Wenn es aber jemanden gibt, der sich mit demselben Einsatz für die Kickers einbringen will, bitte schön.
2018 stehen Neuwahlen an. Werden Sie noch einmal antreten?
Das steht derzeit nicht zur Diskussion.
Was wünschen Sie sich bis dahin?
Dass wir uns sportlich stabilisieren, den Klassenverbleib nicht erst am letzten Spieltag schaffen und möglichst den WFV-Pokal gewinnen, alles andere wäre vermessen. Und mit Blick auf die neue Spielzeit dann endlich eine sorgenfreiere, erfreulichere Saison.




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