Kickers vor Hürde in Pforzheim Patrick Auracher kehrt zurück

Erfahrene Kraft und kämpferisches Vorbild: Innenverteidiger Patrick Auracher. Foto: Baumann
Erfahrene Kraft und kämpferisches Vorbild: Innenverteidiger Patrick Auracher. Foto: Baumann

Einen robusten und entschlossenen Auftritt muss Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers hinlegen, wenn er an diesem Freitag (17 Uhr) beim 1. CfR Pforzheim bestehen will. Die Rückkehr von Patrick Auracher ins Abwehrzentrum wird dabei alles andere als ein Nachteil sein.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Tobias Flitsch erwartet einen heißen Tanz. „Für unseren Gegner ist es die allerletzte Chance, noch einmal oben ranzukommen. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns“, sagt der Trainer von Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers vor dem Spiel beim 1. CfR Pforzheim an diesem Freitag (17 Uhr). Da trifft es sich gut, dass Patrick Auracher wieder in die Anfangsformation zurückkehren wird. Den robusten Abwehrchef hatte der Coach beim 3:1 gegen den FC Germania Friedrichstal wegen Achillessehnenproblemen vorsichtshalber 90 Minuten auf der Bank gelassen.

Vochatzer Option für Startelf

Aufgrund seiner aggressiven Spielweise und seinen vielen Balleroberungen ist auch Leander Vochatzer für das zu erwartende Kampfspiel im Stadion Holzhof eine Option für die Startelf. Außerdem ist Offensivmann Lhadji Badiane, der im vergangenen Heimspiel krank fehlte, ist wieder einsatzfähig. Genauso Lukas Kling (Rückenprobleme) und Shkemb Miftari, der sich gegen Friedrichstal eine Gehirnerschütterung zuzog. Nach wie vor nicht mit der Oberligamannschaft trainieren kann Ilias Soultani aufgrund seiner Ausbildung bei der Polizei. Dies wird sich erst in seinen zweiwöchigen Osterferien ändern.

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Entschlossener Auftritt nötig

Flitsch fordert von seiner Mannschaft beim Team von Trainer Gökhan Gökce einen entschlossenen Auftritt: „Oftmals sind wir im letzten Drittel nicht genau genug. Da fehlt die Präzision beim letzten Ball“, sieht der Kickers-Coach Steigerungspotenzial. Auch wenn danach noch neun Spieltage zu absolvieren sind: Die beiden Spiele in Pforzheim und am 6. April (14 Uhr/Gazistadion) gegen den TSV Ilshofen könnten für die Blauen vorentscheidende Bedeutung haben. Mit sechs Punkten würden die Blauen sich ein Polster zulegen und einen großen Schritt Richtung Titel machen, da sich die Konkurrenz in den direkten Duellen die Zähler gegenseitig wegnimmt.

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Konkurrenz nimmt sich Punkte weg

So kommt es an diesem Spieltag zu den Begegnungen SGV Freiberg – 1. Göppinger Sportverein und FC Villingen – FC Nöttingen, am nächsten treffen der FSV 08 Bissingen und der SSV Reutlingen sowie der Bahlinger SC und der SGV Freiberg aufeinander. Doch für die Kickers gilt zuallererst auf sich selbst zu schauen: Und da müssen sie sich auf kampfbetonte 90 Minuten am Freitag in Pforzheim einstellen.




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