Kinderbetreuung in Hemmingen Mehr Hortplätze: „Wichtiger Beitrag für die Familien“

Neues Geschoss: Im Hemminger Hort stehen nun insgesamt 150 Betreuungsplätze zur Verfügung – 50 mehr als bisher. Foto: Simon Granville

Für zwei Millionen Euro hat die Gemeinde Hemmingen mehr Hortplätze geschaffen. Doch die nächste Investition steht bereits an.

Leonberg: Stefanie Köhler (koe)

Bei der Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hemmingen einen großen Schritt getan: Sie hat dafür gesorgt, dass der Hort erweitert wird. Künftig können 50 Grundschulkinder mehr und damit insgesamt 150 Mädchen und Jungen nach der Schule betreut werden. Am Montag, 2. Februar, wird um 14.30 Uhr die Erweiterung des Horts offiziell eröffnet.

 

Die Erweiterung ist Teil der Vorbereitung auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, der vom kommenden Schuljahr an bundesweit gilt. Die Gemeinde hatte bereits parallel zu den bundespolitischen Beratungen mit den Planungen begonnen. Der Gemeinderat fasste den Baubeschluss mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro im Mai 2022.

Mehr Hortplätze: „Wichtiger Beitrag für die Familien und die Zukunft“, sagt der Bürgermeister

Für die zusätzlichen Kapazitäten wurde ein weiteres Geschoss auf Stützen über dem bestehenden Gebäude errichtet. Dort entstanden neue Gruppen- und Kleingruppenräume sowie erforderliche Nebenräume.

„Mit der Erweiterung schaffen wir zusätzliche Betreuungsplätze und stellen die Weichen für den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung“, sagt der Bürgermeister Thomas Schäfer (CDU). „Die Investition ist ein wichtiger Beitrag für die Familien und die Zukunft unserer Gemeinde.“ Für die Erweiterung erhält die Gemeinde eine Förderung von etwa 1,6 Millionen Euro.

Mehr Plätze im Hort bedeuten, dass auch in der Mensa mehr Plätze nötig sind, weil mehr Kinder nach der Schule hungrig sein werden. Nach einigen Diskussionen hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Grundschüler bald im Nebenraum der Gemeinschaftshalle zu Mittag essen können. Hierfür erhält die Halle einen Anbau. Dafür gibt die Gemeinde etwa 610 000 Euro aus, knapp 300 000 Euro an Förderung werden ausgeschüttet. Der Umbau soll im Lauf des Jahres beendet sein.

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