Kinderbuchtipp: „Beethovens 9. Sinfonie“ Erstklassig

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Beethoven in Wort und Bild und Ton: Ein Kinderbuch von Rudolf Herfurtner und Maren Briswalter entführt in die Welt des großen Komponisten.

Beethoven beim Planen der Uraufführung seiner Neunten Foto: Maren Briswalter
Beethoven beim Planen der Uraufführung seiner Neunten Foto: Maren Briswalter

Stuttgart - Nicht nur auf Erwachsene, sondern auch auf Kinder übt Ludwig van Beethoven eine ganz besondere Faszination aus. Das Ungestüme, Wilde seines Wesens und seiner Musik und sein Schicksal als tauber Komponist berühren selbst sonst eher klassikferne Menschen. Da ist es kein Wunder, dass auch Kinderbuchverlage im Jubiläumsjahr an den Meister erinnern.

„Beethovens 9. Sinfonie“ heißt das Buch, das Rudolf Herfurtner und Maren Briswalter (Illustrationen) gemeinsam gemacht haben. Doch es geht, anders als der Titel vermuten ließe, nicht nur um das Opus 125 mit seiner berühmten „Ode an die Freude“. Das Buch ist auch eine kompakte Biografie Beethovens, von der wenig erfreulichen Kindheit in Bonn über erste große Erfolge in Wien, die Taubheit, die Einsamkeit, die Schrulligkeit des Mannes bis zu seiner letzten Sinfonie, die nicht nur kompositorisch eine schwere Geburt war, sondern deren Uraufführung sich als ein organisatorisches Vabanque-Spiel gestaltete.

Das Buch ist mit einer Begleit-CD erschienen, auf der Dietmar Wunder den Text liest. Und für die musikalischen Passagen hat sich der Verlag auch nicht lumpen lassen: es spielt das Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter der Leitung von Michael Gielen. Man kann auch bei Kindern nicht früh genug mit erstklassigen Interpretationen anfangen!




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