Beim Kinderfasching der Interessengemeinschaft Feuerbacher Narren (IGFF) dreht sich alles um den närrischen Nachwuchs. In der Feuerbacher Festhalle ging es am Sonntag hoch her.
Feuerbach - Die Minis der Stuttgarter Rössle wärmen sich auf. Sie gehen noch einmal die verschiedenen Figuren durch und üben den Spagat. Gleich werden sie beim traditionellen Kinderfasching in der Feuerbacher Festhalle oben auf der Bühne stehen. „Dehnen ist ganz wichtig, damit sich später beim Auftritt niemand eine Zerrung holt“, sagt Franziska Thielen. Die 15-Jährige gehört schon zu den Junioren und trainiert den fünf- bis zehnjährigen Tanznachwuchs beim Karnevals-Club Stuttgarter Rössle einmal die Woche. Momentan treten sie jeden Tag irgendwo auf.
Volles Programm für den Rössle-Präsidenten
Präsident Andreas Goihl hat noch etwas schmale Augen. Gestern Nacht feierte er noch bis spät mit den großen Narren den Rössle-Ball, keine zwölf Stunden später steht er schon wieder in der gleichen Halle und geht mit Götz Lorenz noch einmal das gut dreistündige Programm durch.
Am Sonntagnachmittag beim Kinderfasching der Interessengemeinschaft Feuerbacher Narren (IGFF) dreht sich alles um den närrischen Nachwuchs. Seit mehr als 20 Jahren gehört das Spektakel zum festen Faschingsprogramm in Feuerbach: „Früher waren wir vier veranstaltende Vereine“, sagt Goihl. Inzwischen kooperieren nur noch der Musikverein Stadtorchester Feuerbach und die Stuttgarter Rössle.
Der Zuspruch ist allerdings ungebrochen. Rund 300 Kinder tummelten sich in der Halle und hatten mächtig Spaß. Auch wenn die meisten Mädchen als Prinzessin oder kleine Hexe verkleidet sind, wollte die sechsjährige Janine mal etwas ganz anderes ausprobieren. Als Pirat mit Augenklappe, Schnurrbart, Pistole und Krummsäbel sieht sie richtig grimmig aus und hat gerade daran ihre Freude. Und auch Anna-Lena im Engelskostüm meint: „Mit gefällt es hier sehr gut.“