Die Pisa-Studie hat sich auch mit der Frage beschäftigt, was Computer im Unterricht bringen. In Deutschland gibt es vergleichsweise wenige Rechner an Schulen – so lautet ein Ergebnis. Und ein zweites: Computer allein machen den Unterricht nicht besser.

Stuttgart - Wer länger am Computer sitzt als sechs Stunden täglich, der hat am Ende meistens schlechtere Schulnoten als die Schüler, die nur rund zwei Stunden am Tag gezielt nach Informationen im Internet suchen. Das hat man in der neuesten Pisa-Studie herausgefunden. Je genauer man vorher also weiß, was man am Computer tun möchte, desto besser ist es für die Schüler und deren Noten. Möchtest Du also zum Beispiel Informationen zu einem ganz bestimmten Thema für das nächste Referat suchen, dann hast Du einen Plan. Der Computer und das Internet können Dir dabei helfen, besser und schneller an Material heranzukommen.

Früher – frag mal Deine Eltern und Großeltern – ist man erst einmal in die Bibliothek gegangen, hat in Kästen mit vielen Zetteln nach Stichworten wie zum Beispiel „Flüchtlinge“ gesucht. Wenn man ein Buch gefunden hat, von dem man glaubte, dass es einem weiterhelfen könnte, hat man das Buch dann in den Regalen gesucht. Da konnte es einen ganzen Nachmittag dauern, bis man überhaupt etwas gefunden hatte. Heute tippt man Suchbegriffe in eine Suchmaschine, und man findet oft schnell viele spannende Artikel oder Aufsätze. Allerdings muss man wissen, ob das auch alles richtig ist, was man so findet.

Die wenigsten Lehrer haben in ihrer Ausbildung gelernt, wie sie Schülern die Suche gut beibringen könnten. Außerdem fehlen in den Schulen überall Computer. Von 34 Ländern in der Pisa-Studie liegt Deutschland in dieser Kategorie auf Platz 28.

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