Kinderwissen Wie die Giraffe in der Wilhelma geboren wurde

Giraffen sind ziemlich große Tiere. Umso erstaunlicher ist, dass eine Giraffenmama bei der Geburt stehen bleibt. Das Junge plumpst daher aus zwei Metern Höhe auf den Boden, wie ein Video aus der Wilhelma zeigt. Gefährlich ist das für das Kleine aber nicht.

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Stuttgart - Giraffen sind ja große Tiere, wie Du weißt. Unter ihrem Bauch könnten sogar kleine Erwachsene problemlos hindurchlaufen. Umso erstaunlicher ist, dass sich eine Giraffenmama nicht hinlegt, wenn sie ihr Junges zur Welt bringt, sondern stehen bleibt. Das plumpst daher auch aus etwa zwei Metern Höhe auf den Boden. Aber keine Angst, dabei verletzt es sich nicht, weil es noch ganz weiche und nachgiebige Knochen hat.

In der Wilhelma ist jetzt ein Giraffenbaby zur Welt gekommen. Um den Fall bei der Geburt abzumildern, haben die Pfleger den Stall mit Stroh gepolstert, sodass der kleine Junge recht weich gefallen ist. Außerdem wurde die Geburt gefilmt: Man sieht, wie zuerst die Beine kommen, dann immer mehr vom Leib sichtbar wird und schließlich das Baby vollkommen aus dem Bauch der Mutter gedrückt wird – eingehüllt in eine helle Hautschicht, die sogenannte Fruchtblase. Erst liegt es eine Zeit lang völlig erschöpft und regungslos am Boden, doch schon bald hebt es den Kopf und befreit sich von der Hülle. Danach hat es nicht mehr lange gedauert, und der Kleine stakste durch die Giraffenbox. Inzwischen ist er schon recht aktiv. In der freien Natur müssen Giraffenbabys das auch sein, denn sie müssen sich vor jagenden Löwen und Leoparden in Sicherheit bringen können. Mit seinen rund 1,65 Metern ist das „Wilhelmababy“ übrigens gerade groß genug, um bei der Mutter Milch trinken zu können.

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