Kinofilm "Einer wie Bruno" Filmstar Stuttgart

Christian Ulmen ist der Hauptdarsteller in Einer wie Bruno. Foto: dpa 8 Bilder
Christian Ulmen ist der Hauptdarsteller in "Einer wie Bruno". Foto: dpa

Der rote Teppich wird eher selten in Stuttgart ausgerollt. Doch jetzt kommt der Kessel durch den Film "Einer wie Bruno" ins Kino. Wir haben uns die Drehorte angeschaut. 

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Stuttgart- Zugegeben, Hollywood ist selten zu Gast in Stuttgart. Agenten jagen sich eher die Spree als den Neckar entlang und Brad Pitt und Co sind halt lieber in Berlin. Aber macht nichts, auch Stuttgart schafft es ins Kino. Und zwar diesen Donnerstag. Der Film "Einer wie Bruno" mit Christian Ulmen ist in Stuttgart gedreht worden. Man munkelt das meiste ist damit über den Film schon erzählt, aber wer gerne einmal "Heimatorte raten" spielt, kann entspannt im Kinosessel Platz nehmen. 

Gedreht wurde unter anderem in der Wilhelma, im Metropol-Kino und im Kurpark Bad-Cannstatt. Das Hochhaus in dem Ulmen mit seiner Filmtochter wohnt, steht in Stuttgart-Münster, ein Stuntman stürzte sich als Ulmen verkleidet in Stuttgart-Freiberg die Treppen hinab. Die Kneipe, in der gedreht wurde, ist die Gaststätte Lehen und das Gymnasium der Tochter eine Mischung aus dem Johannes-Kepler-, dem Mörike-, und dem Georgii-Gymnasium. Also dürfte es schon einiges zu entdecken geben. 

Stäffele und Wilhelmsplatz

Wo in Stuttgart gedreht wird, dass weiß Christian Dosch von der Film Commission, der Beratungsstelle für Filmproduktionen. Die Aufgabe von Dosch und seinen Kollegen ist es, Bilder von Stuttgart in Filmen und Serien zu platzieren. Also sozusagen anderen zu erzählen, wo man einen besonders schönen Blick auf Stuttgart hat, wo man Szenen im Rotlichtviertel filmen kann und wo sich versteckte Orte befinden. Die Klassiker sind natürlich der Schloßplatz, der Schloßgarten, der Karlsplatz oder die typischen Stäffele. Gerne wird dann die Eugensstaffel gewählt. Und klar, der Halbhöhenblick wird ebenfalls gerne abgefilmt. 

Wenn einem in Stuttgart mal Kameramänner über den Weg laufen, dann wird meist gerade für Soko Stuttgart oder den Tatort gedreht. Also zumindestens meistens. Gerade abgeschlossen sind die Dreharbeiten für den Teamworx-Film "Robin Hood". Nix mit Kevin Costner und so, es handelt sich eher um eine moderne Version des Klassikers, der in der heutigen Bankenwelt spielt. Und gedreht wurde dafür vor allem in Stuttgart. Zu sehen sein wird das dann auf Pro Sieben. Ein anderes Film-Projekt heißt "Habib Rhapsody" und spielt am Wilhelmsplatz. Ein Episodenfilm über vier Männer, deren Leben sich genau an diesem Stuttgarter Platz kreuzen. An schönen und ungewöhnlichen Locations mangelt es Stuttgart nicht, sagt Dosch. Er mag vor allem das Bad Berg, den Eichenhain oder auch das Teehaus. Er und seine Kollegen haben eine ganze Datenbank voller ungewöhnlicher Locations. Hollywood kann also ruhig kommen. Stuttgart ist bereit. 

 Und auch die Studenten Christoph Kalck und Jascha Vick von der Hochschule der Medien haben Stuttgart einen Film gewidmet:

stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.

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