Kirchheimer Albvorlandtunnel Bohrertaufe und Tag der offenen Tür

Von hol 

Am 7. Oktober besteht die Möglichkeit, die frisch getauften Tunnelbohrmaschinen in Kirchheim aus nächster Nähe zu sehen.

Mittlerweile ist alles fertig montiert. demnächst geht es los. Foto: Horst Rudel/Archiv
Mittlerweile ist alles fertig montiert. demnächst geht es los. Foto: Horst Rudel/Archiv

Kirchheim - Noch sind sie namenlos. Doch von Freitag, 6. Oktober, an werden die beiden Tunnelvortriebsmaschinen Wanda und Sibylle heißen. Die Bohrertaufe ist traditionell der symbolische Baubeginn, in diesem Fall für den Albvorlandtunnel, der auf der Bahn-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm Kirchheim mit Wendlingen verbindet. Der Festakt findet in Kirchheim statt, von wo aus sich die beiden Vortriebsmaschinen rund acht Kilometer weit in Richtung Wendlingen vorarbeiten werden. Unter anderem sprechen bei der Taufe Roland Pofalla, der Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn, der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf und die Tunnelpatin, die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Am darauffolgenden Tag, am Samstag, 7. Oktober, laden die Projektgesellschaft und der Verein von 10 bis 16 Uhr alle Interessierten zum Tag der offenen Tür auf die Baustelle ein. Angesichts des zu erwartenden Andrangs erinnert die Bahn daran, dass die Anreise direkt auf die Baustelle mit dem eigenen Auto nicht möglich ist. Deshalb wird ein Shuttlebus-Verkehr vom Kirchheimer Bahnhof und vom Flugplatz Hahnweide zum Veranstaltungsort eingerichtet. Die Abfahrt im Zehn-Minuten-Takt beginnt am Bahnhof und an der Hahnweide um 9.45 Uhr. Der letzte Bus startet dort um 15.15 Uhr. Mit dem Rad kommt man über die Tannenbergstraße bis kurz vor den Eingang der Baustelle. Die Zahl der Stellplätze ist aber beschränkt.




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