Kleine Tiger und Flusspferdbaby Tierischer Nachwuchs im Zoo von Mexiko

Von red 

Der San Jorge Zoo in Mexiko freut sich über Nachwuchs: Der Bestand des Tierparks ist um zwei kleine Raubkatzen und ein Flusspferdbaby gewachsen.

Erst 20 Tage alt sind die zwei kleinen weißen Tiger. Foto: AFP 8 Bilder
Erst 20 Tage alt sind die zwei kleinen weißen Tiger. Foto: AFP

Mexiko - Der Zoo San Jorge in Ciudad Juarez im mexikanischen Staat Chihuahua freut sich über drei Tierbabys, die im Park geboren wurden – ein kleines Flusspferd und zwei weiße Tigerbabys machen nun den Tierpark unsicher. Das Flusspferd „Gloria“ hat vor 13 Tagen ein Junges zur Welt gebracht. Die beiden Bengaltiger wurden vor 20 Tagen in dem mexikanischen Zoo geboren. Unsere Bildergalerie zeigt erste Eindrücke des Nachwuchses.

Der natürliche Lebensraum der Flusspferde liegt in Afrika. Dort halten sie sich gerne Gewässerufern auf, da sie den größten Teil des Tages im Wasser verbringen. Flusspferde sind Vegetarier und können bis zu 3,5 Tonnen schwer werden. Laut der Umweltschutzorganisation WWF gibt es weltweit bis zu 148.000 Großflusspferde. Die Tierart gilt als gefährdet und nimmt tendenziell ab.

Tiger sind eine bedrohte Tierart

Weiße Tiger, wie das Geschwisterpaar im mexikanischen Zoo, sind in der Wildnis sehr selten. Die WWF erklärt, dass die Farbvarianten durch Mutation entstanden sind. „Alle aus dem Zirkus oder Zoo bekannten weißen Tiger mit braunen Streifen stammen von einem einzigen Männchen ab, welches um 1950 im Indien gefangen wurde.“

Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert die Zucht weißer Tiger in Tierparks, da sie als Folge der Inzucht häufig schwere genetische Defekte, beispielsweise neurologische Störungen, aufweisen. Der weltweite Bestand von Tigern in freier Wildbahn soll derzeit bei circa 3890 Tiger liegen. Auch sie gelten als stark gefährdete Tierart.




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