Klima-Debatte im Wahlkampf Armin Laschet findet Tempolimit 130 „unlogisch“

Auch im Wahlprogramm lehnt die Union ein generelles Tempolimit von 130 auf Autobahnen ab. Foto: AFP/INA FASSBENDER
Auch im Wahlprogramm lehnt die Union ein generelles Tempolimit von 130 auf Autobahnen ab. Foto: AFP/INA FASSBENDER

CDU-Chef Armin Laschet hat sich gegen ein Tempolimit von 130 ausgesprochen. „Zentral ist es, die Technologien zu verbessern, anstatt unsinnige Debatten wie die über ein pauschales Tempolimit zu führen“, sagte der Unionskanzlerkandidat.

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Berlin - Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, lehnt in der Klima-Debatte ein Tempolimit von 130 ab. Er halte es für „unlogisch“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montagsausgaben). „Warum soll ein Elektro-Fahrzeug, das keine CO2-Emissionen verursacht, nicht schneller als 130 fahren dürfen? Das ist unlogisch“, sagte Laschet.

„Zentral ist es, die Technologien zu verbessern, anstatt unsinnige Debatten wie die über ein pauschales Tempolimit zu führen.“ Wenn das Elektroauto nur noch 130 fahren dürfe, sei dem Klima nicht geholfen, betonte der CDU-Politiker.Laschet verwies darauf, dass der Verkehr auf der Autobahn im Durchschnitt ohnehin geringer ist: „Im Übrigen liegt auch heute schon die durchschnittliche Geschwindigkeit auf Autobahnen bei Tempo 117“, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident.




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