Klimabilanz bei Flugreisen Sommer, Sonne, Klimaschutz

Von red/kat 

Endlich Urlaub – und nur wenige Flugstunden bis zum Traumstrand. Doch der Weg in die Ferien wirkt sich auf die persönliche Klimabilanz meist negativ aus. Mit wie viel CO2 der Flug zu Buche schlägt, können Reisende im Internet berechnen lassen.

Der Sonne entgegen – Flugzeuge bringen Urlauber schnell und unkompliziert ans Ziel, belasten das Klima jedoch nicht unerheblich. Foto: dpa
Der Sonne entgegen – Flugzeuge bringen Urlauber schnell und unkompliziert ans Ziel, belasten das Klima jedoch nicht unerheblich. Foto: dpa

Stuttgart - Sommer, Sonne, Ferienzeit – für viele Menschen geht es endlich in den langersehnten Urlaub. Mit dem Flugzeug lassen sich traumhafte Strände und exotische Städte unkompliziert und schnell erreichen. Doch auf die persönliche CO2-Bilanz wirkt sich ein Flug negativ aus.

Wer wissen möchte, wie negativ, findet im Internet diverse Rechner, die die entsprechenden Daten ausspucken – beispielsweise auf atmosfair.de. Dort gibt man Start- und Zielflughafen ein, Sitzklasse, Flugart und Flugzeugart sowie die Anzahl der Reisenden. Für eine Person, die von Stuttgart nach Mallorca in der Economyclass eines Airbus A321 und wieder zurück fliegt, fallen laut atmosfair 367 Kilogramm CO2 an. Der Kompensationsbetrag, den die Klimaschutzorganisation dafür vorschlägt, beträgt zehn Euro.

Entschließt man sich, den entsprechenden Betrag zu spenden, fördert atmosfair damit Klimaschutzprojekte und nachhaltige Entwicklung. Wer zukünftig etwas grüner reisen will, kann sich mithilfe des Airline-Index von atmosfair über die Klimaeffizienz der 190 größten Airlines informieren.

Wer darüber hinaus wissen möchte, wie seine Lebensweise das Klima beeinflusst, findet etwa auf der Seite des Umweltbundesamtes ein Tool, in das er seine Daten zu Heizung, Strom, Mobilität, Ernährung und Konsum eintragen kann. Neben vielen anderen bietet auch die Umweltorganisation WWF einen solchen Rechner an.