Klimakrise Wassersparen allein wird nicht reichen

Hahn zu: Wir sollten mit Trinkwasser sparsam umgehen, rät der Deutsche Städtetag. Foto: dpa/Felix Kästle

Wegen der Dürre mahnt der Deutsche Städtetag, Wasser zu sparen. Das genügt aber nicht in einer sich aufheizenden Klimakrise. Wir brauchen eine ambitionierte Klimaschutzpolitik und müssen uns an das sich verändernde Klima anpassen, meint unser Berliner Korrespondent Tobias Heimbach.

Berlin: Tobias Heimbach (toh)

Es gibt gerade keinen Mangel an Krisen: Der von den Vereinigten Staaten begonnene Handelsstreit bedroht die deutsche Wirtschaft und Russlands Krieg gegen die Ukraine bedroht die Sicherheit in Europa. Doch die vielleicht größte aller Krisen haben wir gelernt zu ignorieren: die Klimakrise. Sie bedroht unsere Lebensgrundlage auf diesem Planeten. Auch in Deutschland ist sie längst zu spüren. Aktuell ist es zum Beispiel viel zu trocken. Angesichts dessen ist es verständlich, dass der Deutsche Städtetag dazu aufruft, Wasser zu sparen. Wer länger nicht auf den Kalender geschaut hat: Es ist gerade erst Anfang April. Die heißen Sommermonate kommen noch.

 

Dürre wird in Zukunft wohl zu einem Dauerphänomen. Es braucht deshalb eine ambitionierte, nachhaltige Klimaschutzpolitik. Außerdem müssen wir lernen, uns an das sich verändernde Klima anzupassen. Dazu gehört auch ein besseres Wassermanagement. Denn nicht allein Trockenheit ist ein Problem. Wenn es regnet, dann fällt oft so viel Wasser in kurzer Zeit vom Himmel, dass es nicht im Boden versickern kann. Auch gegen solche Überflutungen werden wir und wappnen müssen.

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