Klimaschutz in Baden-Württemberg Verkehrsminister will weniger Autos auf dem Land

Um die Klimaschutzziele zu erreichen will Baden-Württembergs Verkehrsminister für die Menschen auf dem Land Alternativen zum Auto schaffen. (Symbolbild) Foto: imago images/MiS/via www.imago-images.de
Um die Klimaschutzziele zu erreichen will Baden-Württembergs Verkehrsminister für die Menschen auf dem Land Alternativen zum Auto schaffen. (Symbolbild) Foto: imago images/MiS/via www.imago-images.de

Winfried Hermann, Baden-Württembergs Verkehrsminister, will die Landbevölkerung unabhängiger vom Auto machen. Dazu soll unter anderem die Taktung für Busse und Bahnen erhöht werden.

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Stuttgart - Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann will mit einem Bündel von Maßnahmen dafür sorgen, dass die Menschen im ländlichen Raum nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sind. Mehr als die Hälfte der Haushalte auf dem Land habe zwei Autos oder mehr. „Das ist schon eine extreme Fixierung aufs Auto“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei einem Online-Forum zur Verkehrswende in Baden-Württemberg.

Neben einem engeren Takt für Busse und Bahnen, Carsharing und einer besseren Dorfentwicklung brauche es einen „Bewusstseinswandel“ bei den Menschen auf dem Land. „Es ist nötig, dass wir die vielen Autos besser nutzen.“ So müssten die Möglichkeiten zum Mitfahren verbessert werden. Wenn das Land bis 2040 klimaneutral sein wolle, müsse auch der Verkehrsbereich deutlich weniger Kohlendioxid ausstoßen. Der Appell „Bitte wenden“ richte sich an Kommunen und Bürger.

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