ExklusivKlinikum-Skandal in Stuttgart Schlussbericht sei keine „Festschrift für die Verwaltung“

Das Klinikum Stuttgart ist im Zuge der Behandlung arabischer Patienten und eines Kooperationsvertrags mit Kuwait in schweres Fahrwasser geraten. Der Skandal hat seitdem auch das Rathaus im Griff. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Das Klinikum Stuttgart ist im Zuge der Behandlung arabischer Patienten und eines Kooperationsvertrags mit Kuwait in schweres Fahrwasser geraten. Der Skandal hat seitdem auch das Rathaus im Griff. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die Mitglieder des Akteneinsichtsausschusses und OB Fritz Kuhn vertreten unterschiedliche Ansichten zum Aufklärungswillen der Stadtverwaltung bezüglich des Klinikum-Skandals.

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Stuttgart - Die 23 neuen Stuttgarter Stadträte haben in ihrer ersten Vollversammlung einen Vorgeschmack darauf bekommen, was ihnen in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat an politischem Streit blüht. Der vorläufige Schlussbericht des Akteneinsichtsausschuss zur Misswirtschaft in der International Unit (IU) des Klinikums enthält schwere Vorwürfe gegen die Verwaltung, insbesondere gegen den ehemaligen Krankenhausbürgermeister Werner Wölfle (Grüne). Es geht um Irreführung und das Vorenthalten wichtiger Informationen im Zusammenhang mit der Behandlung von 370 libyschen Kriegsversehrten und einem Kooperationsprojekt mit Kuwait. OB Fritz Kuhn (Grüne) und die Grünen-Fraktion, die ein eigenes Votum abgab, haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

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