Klosterkirche in Schöntal Gestohlene Johannesfigur in Frankreich entdeckt

Von red/dpa/lsw 

Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) in Stuttgart haben die barocke Figur aus der Klosterkirche in Schöntal in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und den französischen Behörden in Frankreich entdeckt - bei einem einschlägig vorbestraften Kunstdieb.

Das Kloster Schöntal. Foto: dpa/Christoph Schmidt
Das Kloster Schöntal. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Stuttgart/Schöntal - Eine seit dem Jahr 2018 aus der Klosterkirche in Schöntal verschwundene Johannesfigur kehrt an ihren rechtmäßigen Platz zurück. Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) in Stuttgart haben die barocke Figur in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und den französischen Behörden in Frankreich entdeckt - bei einem einschlägig vorbestraften Kunstdieb. Wie das LKA am Dienstag weiter mitteilte, stellten die Ermittler bei Durchsuchungen im Februar und März vergangenen Jahres 26 in Deutschland gestohlene Kunstwerke sicher. Davon stammten 20 aus Baden-Württemberg. Auch die Skulptur des Heiligen Johannes aus Schöntal im Hohenlohekreis war darunter.

Am Dienstag übergab LKA-Vizepräsident Andreas Renner die Figur an Michael Hörrmann, den Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Die Einrichtung betreut das Kloster. Der 49-jährige mutmaßliche Kunstdieb hält sich derzeit in Frankreich auf. Die Staatsanwaltschaft Offenburg wird einem Sprecher zufolge Anklage gegen den Mann beim Amtsgericht Gengenbach erheben.

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