Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg CDU will 3000 Stellen in der Landesverwaltung streichen

Digitalisierung statt Akten – so sollen laut CDU auch Stellen eingespart werden können. (Symbolbild) Foto: imago images/photothek/Ute Grabowsky/photothek.net via www.imago-images.de
Digitalisierung statt Akten – so sollen laut CDU auch Stellen eingespart werden können. (Symbolbild) Foto: imago images/photothek/Ute Grabowsky/photothek.net via www.imago-images.de

Um 500 Millionen Euro einzusparen schlägt die Union vor, 3000 Stellen in der Landesverwaltung zu streichen. Die Grünen sind der Idee gegenüber skeptisch.

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Stuttgart - Die CDU hat in den Koalitionsverhandlungen mit den Grünen den Abbau von 3000 Stellen in der Landesverwaltung vorgeschlagen. Mit der Maßnahme sollen 500 Millionen Euro gespart werden, wie es am Dienstag in Verhandlungskreisen in Stuttgart hieß. Zuerst hatte die „Südwest Presse“ über die Pläne berichtet. Nach den Vorstellungen der Union in der Arbeitsgruppen Haushalt/Finanzen sollen die Stellen „in der Ministerialbürokratie und den nachgeordneten Bereichen“ abgebaut werden.

Dies soll mit Hilfe der Digitalisierung und durch das Bündeln von Aufgaben erreicht werden. Die Grünen tragen den Vorschlag so nicht mit, erhoffen sich aber ebenfalls Spareffekte durch die Digitalisierung. Der „Südwest Presse“ zufolge rechnen sie mit Einsparungen von 200 Millionen Euro.

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