Koalitionsvertrag steht Daimler-Chef begrüßt Ampel-Ansagen für E-Autos

Ola Källenius erklärte, dass die Ziele der Berliner Koalition der Strategie bei Mercedes-Benz entsprächen (Archivbild). Foto: dpa/Boris Roessler
Ola Källenius erklärte, dass die Ziele der Berliner Koalition der Strategie bei Mercedes-Benz entsprächen (Archivbild). Foto: dpa/Boris Roessler

Ola Källenius begrüßt die Aussagen der neuen Ampel-Koalition zum Elektroauto und erklärt, worauf aus Sicht des Daimler-Vorstandschefs der Schwerpunkt in Sachen Ladeinfrastruktur gelegt werden muss.

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Stuttgart - Daimler-Vorstandschef Ola Källenius hat Aussagen der Berliner Ampel-Koalition zu Elektroautos begrüßt. „Beim ersten Überfliegen des Koalitionsvertrags gefallen mir drei Zahlen: 15 Millionen Elektroautos, 1 Million Ladepunkte und 80 Prozent Erneuerbare Energien“, sagte Källenius am Mittwochabend, wie sein Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Das seien konkrete Ziele für das Jahr 2030. Diese würde den Wandel der Automobilindustrie unterstützen.

Die Ampel-Koalition hatte zuvor unter anderem mitgeteilt, sie wolle den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos beschleunigen. Dabei solle der Schwerpunkt auf Schnellladeinfrastruktur gelegt werden, heißt es in dem von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Koalitionsvertrag.

Elektrische Autos könnten so wirklich grün werden

Die Ziele der Berliner Koalition entsprächen der Strategie bei Mercedes-Benz, sagte Källenius. „So können noch mehr Autos elektrisch werden und elektrische Autos wirklich grün. Auch höhere Investitionen, schnellere Genehmigungsverfahren und ein digitaler Aufbruch in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft werden uns guttun.“

Die Stuttgarter hatten im Juli mehr Ehrgeiz für den Durchbruch der eigenen E-Flotte signalisiert: Das Mercedes-Benz-Geschäft soll auf elektrisches Fahren ausgerichtet werden. 2025 wollen die Schwaben 50 Prozent ihrer Neuverkäufe mit vollelektrischen oder Plug-in-Autos erzielen. Bis zum Ende des Jahrzehnts will man vollelektrisch werden - überall dort, wo es „die Marktbedingungen zulassen“, hatte es geheißen.

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