Die Azubis der Deutschen Bahn haben einen Song eingespielt und der Konzern hat diesen Song bei Youtube eingestellt. Die Folgen sind erwartbar – weil es schon so viele Beispiele missglückter Azubi-Videos gibt.

Digital Unit: Jan Georg Plavec (jgp)

Stuttgart - Die Deutsche Bahn hat sich diese Woche in eine Liste illustrer Unternehmen eingereiht, darunter BMW, die Sparda-Bank, Edeka oder McDonald’s. Wie diese Firmen auch hat die DB einen Azubi-Song ins Netz gestellt – mit allen erwartbaren Folgen. Denn die angehenden Schaffner und Lokführer sind eben keine angehenden Profimusiker – wie bei den anderen genannten Beispielen hört sich die Musik eher nach Schulprojekt an als nach Charthit.

In diesem Fall kommt erschwerend hinzu, dass sich nicht nur der Coolness-Faktor von Zeilen wie „Die Deutsche Bahn, sie bietet viel / Ob ICE oder Regio / Superschnell kommst du ans Ziel / Hör den Song im Radio“ in engen Grenzen hält – sondern viele Bahnkunden auch den Realitätsgehalt der Aussage anzweifeln dürften.

Im Netz erntete das Video daher erwartbar viel Spott. Es half der Bahn auch nichts, eilig darauf hinzuweisen, dass der Clip nicht Teil einer Werbekampagne, sondern vielmehr ein „Zeichen einer offenen Unternehmenskultur“ sei.

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