Wochenlang ist Kate verschwunden. Bei ihrem ersten ersten offiziellen Auftritt in London hat die Herzogin schlechte Laune. Steckt dahinter ihre Morgenübelkeit – oder doch ein zerüttetes Verhältnis mit ihrer Schwiegermutter Camilla? Und dann behauptet auch noch eine Freundin von Kate, das Geschlecht des Babys zu kennen.

Korrespondenten: Knut Krohn (kkr)

Stuttgart - Wie muss sich eine junge Frau fühlen, wenn die halbe Welt ihr auf den Bauch starrt? Schlecht! Diesen Eindruck machte Herzogin Kate (32) bei einem kurzen Auftritt zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkrieges in London.

Die royal-affine Internetgemeinde überschlug sich angesichts der wenigen Bilder, die durch das Netz schwirrten.

Die Miene der Prinzessin kann durchaus als extrem griesgrämig bezeichnet werden. Zugegeben, so ein Tag ist eine sehr ernste Sache, etwas entspannter könnte Kate allerdings schon dreinblicken. Vielleicht war sie ja auch nur angenervt, weil sie nicht neben ihrem Gemahl Prinz William stehen durfte. Denn das strenge Protokoll verlangt, dass angeheiratete Familienmitglieder der Windsors bei solchen Gelegenheiten nicht neben dem harten Kern der königlichen Familie stehen dürfen. Hier grüßt das Mittelalter!

Eine ganz andere Vermutung hegt das Online-Portal „Musictimes“. Kate leide vor allem an der Anwesenheit ihrer Schwiegermutter Camilla Parker-Bowles. „Da gibt es keine Zuneigung zwischen diesen beiden“, ist da zu lesen. Die Rivalität der Frauen habe inzwischen dramatische Dimensionen angenommen. Der Grund: Kate sei all das, was Camilla nie sein werde. Kate ist hübsch, sympathisch, hat ein gewinnendes Wesen, wurde von Königin Elizabeth II. sofort akzeptiert und hat – wichtig! wichtig! – dem Königshaus einen allseits bejubelten Nachfolger geschenkt. Das alles, so vermuten die Royalisten-Kenner von „Musictimes“ zudem, nähre in Camilla die Furcht, dass ihr Gemahl – der ewige Prinz Charles – bei der Thronfolge übergangen werden könnte. Das wäre – bei aller Sympathie für Kate – natürlich ein herber Schlag für ihre Schwiegermutter.

Aber lassen wir diesen Zwist und das Spinnen von Intrigen beiseite. Freuen wir uns, dass es Kate wieder so gut geht, dass sie sogar ein solches Schauspiel wie den „Remembrance Sunday“ über sich ergehen lassen kann. Schließlich hatte sie wegen extremer Morgenübelkeit in den vergangenen Wochen alle Termine absagen müssen – und hätte deswegen auch dieses Mal eine gute Ausrede gehabt, den ewigen Paraden aus dem Weg zu gehen. Aber offensichtlich hat ihr Pflichtbewusstsein gesiegt.

Kate muss allerdings nicht nur solche Pflichttermine absolvieren. Gesichtet wurde sie auch bei einem Rugby-Match zwischen Wales und Australien. Die Bilder dazu gibt es auf Twitter.

„Diese Bilder machen uns so glücklich“, heißt es da beseelt. Und selbst die „Bild“-Zeitung will da in nichts nachstehen.

Kate zeige ihr „pralles Glück“ schreiben die Kollegen – ein wirklich unglaublich banales Wortspiel!

Allerdings verrät uns die „Bild“-Zeitung, dass US-Medien wissen wollen, dass William und Kate ein Töchterchen erwarten. Ausgeplaudert habe das – wie schon die News von Kates erster UND zweiter Schwangerschaft – Jessica Hay. „Sie wollten sich ursprünglich überraschen lassen und bis zur Geburt warten, um das Geschlecht des Babys zu erfahren. Aber durch ihre Erfahrung mit George konnten sie es leicht auf den unterschiedlichen Bildern erkennen”, zitiert der „National Enquirer“ die alte Schulfreundin der Herzogin. Es geht doch nichts über allerbeste Freundinnen, die sich auch einmal etwas ins Rampenlicht schieben wollen!

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